LBBW-Fonds: Schwäbische Wertarbeit wird mit Preisen belohnt

Bernd Maisch, Manager des <br> LBBW Dividenden Strategie Euroland; <br> Thomas Rademacher und Andreas Helmrich, <br> BWI-Rent-D-Manager (von links)

Bernd Maisch, Manager des
LBBW Dividenden Strategie Euroland;
Thomas Rademacher und Andreas Helmrich,
BWI-Rent-D-Manager (von links)

// //

LBBW Dividenden Strategie Euroland und BWI-Rent D – die beiden zum wiederholten Mal von Lipper ausgezeichneten Fonds von LBBW Asset Management zeigen: Die Fondstochter der Landesbank Baden-Württemberg hat ihre Stärken in nicht nur einem Segment der Kapitalmärkte.

>> Die Lipper Fund Awards 2010 in Bildern

Mit 35 Fonds für Privatanleger und etwa dreimal so vielen Produkten für institutionelle Anleger deckt das Haus alle wichtigen Anlageklassen ab – ohne dabei allerdings auf indexnahe Standardprodukte zu setzen.

„Bei der Fertigung unserer Fonds verfolgen wir ein klares Prinzip: Feinarbeit statt Massenware“, erklärt Michael Trauth, Leiter des Fondsmanagements bei der LBBW Asset Management: „Wir konzentrieren uns auf unsere Kernkompetenzen – europäische Zinsprodukte mit einem Schwerpunkt auf Unternehmensanleihen, europäische Aktienprodukte mit primär value-orientierten Investmentstilen, innovative Anlagestrategien im Rohstoffsektor sowie nachhaltige Investmentansätze für Aktien- und Zinsmärkte.“

DER FONDS

DER FONDS aktuelle Ausgabe
Aktuelle Ausgabe

Interview: AGI-Manager über die weiteren Aussichten der Börse Bangkok

Crashtest: Die besten Fonds für globale Value-Aktien

>> kostenlos abonnieren

>> aktuelle Ausgabe (PDF)

Kontinuität zählt dabei zu den großen Stärken der Gesellschaft. Trauth: „Die meisten unserer Fondsmanager und Analysten arbeiten seit vielen Jahren bei der LBBW Asset Management.“ Alle Strategien, die die Manager in Publikumsfonds anbieten, haben zudem ihren Test bei institutionellen Kunden bereits bestanden.

Eines der besten Beispiele für die Kontinuität ist der LBBW Dividenden Strategie Euroland, bei der LBBWkurz „DSE“ genannt: Er war bei Auflegung 1999 einer der ersten Fonds, bei dem das Thema Dividende im Vordergrund stand – lange bevor Dividendenstrategien in den Fokus rückten.

Dividenden-Pionier Berndt Maisch

Bereits seit 2000 ist Berndt Maisch für den Fonds verantwortlich. Er hat den DSE schon erfolgreich durch die Internet-Blase gesteuert und auch andere Krisen souverän gemeistert.

Auf Lipper-Auszeichnungen hat er daher seit Jahren ein Abonnement: 2004 und 2005 wurde der DSE „Fonds des Jahres“, und in jedem der folgenden Jahre gab es Auszeichnungen in der Kategorie „Aktienfonds Euroland“. So auch bei den diesjährigen Awards, bei denen der Fonds zum besten Produkt der Kategorie über zehn Jahre gekürt wurde.

„Langfristig gesehen bringen Dividendenzahlungen etwa 40 bis 50 Prozent vom Gesamtertrag einer Aktie“, erklärt Maisch.

Konsequent setzt der Wirtschaftsmathematiker daher auf Aktien von Unternehmen, die kontinuierlich hohe Ausschüttungen leisten. Maisch: „Mit Blick auf das aktuelle Marktumfeld sollten Dividendenwerte auch in den kommenden Jahren zu den Gewinnern gehören.“

Nur auf die Dividendenrendite zu schauen reicht dabei in den Augen des Fondsmanagers aber nicht. Er analysiert mit seinem Analystenteam die Bilanzen und die Ertragssituation der Unternehmen. Denn nicht jedes Unternehmen, das einmal eine hohe Dividende gezahlt hat, wird das Jahr für Jahr wiederholen.Das hat sich gerade bei Banken und Versicherungen gezeigt.

Maisch bevorzugt daher Aktien aus Sektoren mit geringer zyklischer Abhängigkeit wie Telekom-, Konsum-, Energie und Chemiewerte. „Sie lassen nachhaltig attraktive Ausschüttungen erwarten“, so der Fondsmanager. Ein Paradebeispiel ist BASF, im Portfolio des DSE mit 4,3 Prozent vertreten: Der Chemieriese hat in den vergangenen zehn Jahren die Dividende stets konstant gehalten oder erhöht.