Long-Short-Produkt geplant Neuer Aquila-Mischfonds setzt auf fallenden US-Dollar

Dollarschein und Euromünze: Die europäische Gemeinschaftswährung hat in den vergangenen zwölf Monaten um knapp 15 Prozent gegenüber dem US-Dollar zugelegt. | © Getty Images

Dollarschein und Euromünze: Die europäische Gemeinschaftswährung hat in den vergangenen zwölf Monaten um knapp 15 Prozent gegenüber dem US-Dollar zugelegt. Foto: Getty Images

Urs Schubiger, Aquila Capital

„Die Börse ist keine Einbahnstraße.“ Diese Börsenweisheit bestätigen die Kursverluste der vergangenen Woche, denen neue Rekorde der Aktienindizes Ende Januar vorangegangen waren. Als Anlagelösung, mit der Anleger sowohl von steigenden als auch fallenden Kursen profitieren können, startet Aquila Capital in den kommenden Wochen ein neues Produkt.

„Wir planen derzeit neben unserem Long-only-Fonds auch ein Long-Short-Produkt, der als Ucits-Fonds aufgelegt wird“, erklärt Urs Schubiger von Aquila Capital. „Wir rechnen damit, gegen Ende des ersten Quartals das avisierte Fondsvolumen von 15 bis 20 Millionen Euro erreicht zu haben“, so der Quantitative Strategist bei der auf alternative Anlagen spezialisierten Investmentgesellschaft aus Hamburg.

Das neue Produkt wird wie die beiden Fonds der Reihe AC Adaptive Diversification 7 (ISIN: LU0326194015) und 12 (ISIN: LU0374107992) von der Systematic Trading Group verwaltet. Das Team besteht aus Schubiger sowie Egon Rütsche und Fabian Dori. Seit Anfang 2017 verantwortet das Trio alle „Managed Futures Multi Asset“-Strategien der Financial Assets Group bei Aquila Capital.

Momentum und Carry-Prämien abschöpfen

„Auch bei dem neuen Fonds investieren wir mit einer quantitativen Anlagestrategie in Futures“, erklärt Schubiger, der mit seinem Team in Zürich angesiedelt ist. „Das Investment Rationale ist, die Momentum und Carry-Prämien abzuschöpfen und mittels Risiko-Balancierung die Anteile der unterschiedlichen Anlageklassen im Mischportfolio festzulegen.“

 

„Bei dem Long-Short-Produkt investieren wir zusätzlich in Währungen“, so der Quantitative Strategist der Systematic Trading Group weiter. „Aktuell signalisiert unser Modell zum Beispiel eine Short-Dollar-Position, nachdem der US-Dollar in den vergangenen Monaten an Terrain eingebüßt hat, insbesondere gegenüber dem Euro.“