Nach N26 und Santander Deutschland Fondsgeschäft: Vaamo will Robo-Advice-Dienstleister für Banken werden

Vaamo-Gründer Oliver Vins

Vaamo-Gründer Oliver Vins

Können Sie sich Kooperationen mit Banken vorstellen?, fragte DAS INVESTMENT.com Oliver Vins im August. „Ja, auf jeden Fall, antwortete der Vaamo-Chef und verwies auf die Kooperation mit N26, die die Vaamo-Lösung über eine Schnittstelle in die eigene App integriert. 

Auch Santander Deutschland nutzt mittlerweile die Dienste der Online-Vermögensverwalter. Doch damit nicht genug. Laut einem Bericht der Börsen-Zeitung plant Vaamo weitere Kooperationen mit Banken.  

Das Geschäftsmodell des "Robo-Advice als Service", mit dem Vaamo seine Vermögensverwaltung den Banken zur Verfügung stellt, soll ausgebaut werden. Dieses Geschäft sei mit einer höheren Marge als das Endkunden-Geschäft verbunden, erklärt der Vaamo-Chef. Außerdem fielen im Geschäft mit anderen Gesellschaften (Business to Business, B2B) deutlich geringere Vorabkosten als im Geschäft mit privaten Verbrauchern (B2C) an. Dadurch könne Vaamo seinen Kapitalbedarf senken.

Bei seinem Robo-Advice-Service will sich Vaamo nach Informationen der Börsen-Zeitung auf Fonds beschränken, die von der Bafin reguliert sind. Dafür reicht eine IHK-Lizenz als Vermittler aus. Ob er zusätzlich eine Bafin-Lizenz beantragen wird, gibt Vins derzeit nicht bekannt.