Portfolios im Qualitätscheck Studie analysiert gefallene offene Immobilienfonds

Das Frankfurter Stadtzentrum mit EZB im Vordergrund. Anleger des Kanam Grundinvest haben bisher sehr geringen Wertverlust aus dem Verkauf des Fonds-Portfolios zu verzeichnen. Foto: Getty Images

Das Frankfurter Stadtzentrum mit EZB im Vordergrund. Anleger des Kanam Grundinvest haben bisher sehr geringen Wertverlust aus dem Verkauf des Fonds-Portfolios zu verzeichnen. Foto: Getty Images

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Das Universum der Fonds in Abwicklung hat sich, vom Markt fast nicht bemerkt, durch die Abwicklung des Catella Focus Nordic Cities auf mittlerweile 18 Fonds erweitert. Aufgrund der nur noch geringen Immobilienbestände haben die Analysten von Drescher & Cie auf die Detailanalyse der bereits auf die Depotbanken übergegangenen zehn Fonds verzichtet und sie nur noch hinsichtlich des eingetretenen Wertverlustes mit Hilfe der Kennziffer „Cash-Burn Rate“ (CBR) analysiert und verglichen.

Rangiert nach dem als „Gut“ eingestuftem Portfolioanteil, liegt der KanAm Grundinvest an erster Rangstelle. Auf dem zweiten und dritten Platz liegen der KanAm Spezial Grundinvest und der CS Euroreal. Die Qualität dieser Portfolien sollte grundsätzlich eine termingemäße Veräußerung erleichtern, allerdings liegen der Anteil an positiv (gut) eingestuften Portfolioanteilen bei lediglich rund 30 Prozent und weniger. Der SEB Global Property Funds und der CS Property Dynamic haben nur als durchschnittlich und schlecht eingestufte Immobilien, was die Vermarktung erschweren wird.

Die Veräußerungen der Portfolien von SEB Immoportfolio Target Return und SEB Global Property Funds sollten die größten Herausforderungen darstellen: über 50 Prozent der Portfolien zählen hier zur Kategorie „Schlecht“.