Private Vorsorge: Die besten Fondspolicen mit Garantien

Foto: Mr. Nico / photocase.com

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Der Staat hält sich raus – keine Garantien, keine Rentenpflicht, keine Festlegung auf  bestimmte Zielgruppen. Wer privat, also ohne staatliche Förderung, für das Alter vorsorgt, hat die große Freiheit: Fonds, Aktie, Kapitallebensversicherung, fondsgebundene Rentenversicherung oder Immobilie – die dritte Schicht der Altersvorsorge umfasst so ziemlich jede Form der Kapitalanlage.

Sie ergänzt die erste und zweite Schicht, also zum einen gesetzliche Rente und Rürup-Rente, zum anderen betriebliche Altersvorsorge und Riester-Rente. Ganz hält sich der Staat aber auch bei der dritten Schicht nicht heraus: Er stellt diejenigen Produkte steuerlich besser, bei denen der Langfrist-Gedanke der Altersvorsorge stärker ausgeprägt ist.

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Vorteil der Versicherungsprodukte: Bei ihnen müssen Erträge unter bestimmten Bedingungen nur zur Hälfte mit dem persönlichen Steuersatz versteuert werden. Das gilt auch bei Fondspolicen, die außerdem den Charme haben, dass nicht jedes Jahr Abgeltungssteuer anfällt. (Das Bundesfinanzministerium hat die Bedingungen für die Steuerbegünstigung zuletzt allerdings verschärft, Informationen dazu hier.)

Reine Fondspolicen zu unsicher

Eigentlich beste Verkaufsvoraussetzungen für die Versicherer – bis die Finanzkrise dazwischen kam. Sie hat viele Anleger so nachhaltig verunsichert, dass sie reine Fondspolicen scheuen, bei denen sie das volle Kapitalmarktrisiko alleine tragen. Aber auch klassische Renten- oder Kapitallebensversicherungen ohne Fondsinvestment werden den Versicherungsgesellschaften aktuell nicht gerade aus der Hand gerissen. Die besten fondsgebundenen Rentenpolicen Ein bisschen Bums darf der Investmentmotor der Versicherung schließlich schon haben, ganz auf Aktien verzichten wollen nur wenige. Die klassischen Tarife legen das Kundenguthaben über den Deckungsstock des Versicherers aber überwiegend in festverzinsliche Wertpapiere an.

Zwischen den Extremen

Hybride Policen liegen zwischen den Extremen der Fondspolice und des klassischen Tarifs. Stark verbreitet im Markt sind die Drei-Topf-Hybride. Es gibt drei Töpfe – Deckungsstock, Wertsicherungsfonds und ein vom Kunden selbst zusammengestelltes Depot aus Einzelfonds –, auf die das Kundenguthaben verteilt wird. Einmal im Monat prüfen die Anbieter für jeden Kunden, ob die Aufteilung seines Guthabens auf die Töpfe noch optimal für seine Risikoneigung und seine Vertragslaufzeit ist.