Risiko-Rendite-Ranking für Ostdeutschland & Berlin Wohninvestments lohnen in Potsdam, Dresden, Berlin und Leipzig

Park Sanssouci in Potsdam: die bevölkerungsreichste Stadt und Hauptstadt des Landes Brandenburg. Mit ihren rund 170.000 Einwohnern gehört sie dem Risiko-Rendite-Ranking zufolge zu den attraktivsten Wohninvestmentstandorten und erfordert zudem niedrigste Risikozuschläge. Foto: Getty Images

Park Sanssouci in Potsdam: die bevölkerungsreichste Stadt und Hauptstadt des Landes Brandenburg. Mit ihren rund 170.000 Einwohnern gehört sie dem Risiko-Rendite-Ranking zufolge zu den attraktivsten Wohninvestmentstandorten und erfordert zudem niedrigste Risikozuschläge. Foto: Getty Images

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Potsdam, Dresden, Berlin und Leipzig weisen für Investitionen in Wohnimmobilien derzeit die attraktivsten Rahmenbedingungen auf. Dies zeigt das aktuelle Risiko-Rendite-Ranking 2016 für Ostdeutschland & Berlin von Dr. Lübke & Kelber. Dafür wurden in insgesamt 18 Städten die Bevölkerungsentwicklung, die sozioökonomische Entwicklung, der Wohnungsmarkt, die aktuellen Miet- und Kaufpreise sowie die Nachfrage nach Wohnraum untersucht. Daraus entwickelte der auf Immobilieninvestitionen spezialisierte Asset und Transaction Manager Risikoscores, die mit den langfristig erzielbaren Renditen ins Verhältnis gesetzt wurden.

Boris Groth, Leiter für Wohn-Transaktionen bei Dr. Lübke & Kelber, zum aktuellen Ranking: „Ziel unserer jährlichen Untersuchung ist es, das Standortrisiko für Investoren möglichst genau abzuzeichnen. Nur so lässt sich einordnen, welche Rendite erzielt werden muss, um das Standortrisiko adäquat eingepreist zu wissen.“

Unter Einsatz derzeit sehr günstiger Fremdfinanzierungsmittel lassen sich in allen 18 analysierten Städten attraktive Eigenkapitalrenditen zumeist mit deutlich über fünf Prozent bei Bestandsimmobilien erzielen, die die von Dr. Lübke & Kelber empfohlene Mindestrendite übersteigen. „Ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Investitionsrisiko und zu erzielender Rentabilität einer Anlage sind maßgeblich für die Beurteilung eines jeden Investments. Unsere Analyse berücksichtigt daher das jeweilige Standortrisiko im Rahmen der erforderlichen Mindestrendite und stellt diese den derzeit an den Standorten zu erwartenden Objekt- beziehungsweise Eigenkapitalrenditen gegenüber“, sagt Groth.

Niedrigstes Risiko in Potsdam, Dresden, Berlin und Leipzig

Für die Analyse ermittelte Dr. Lübke & Kelber Risikozuschläge auf einen risikolosen Zins, die nötig sind, um das Investitionsrisiko adäquat einzupreisen. Der risikolose Zins wurde auf Basis einer 10-jährigen Bundesanleihe im Durchschnitt der letzten zehn Jahre zuzüglich Kaufnebenkosten ermittelt. Daraus ergibt sich eine risikolose Zinsspanne von 2,95 bis 3,25 Prozent.