Umfrage von Universal-Investment So blicken Vermögensverwalter auf 2016

Grafiken: Universal-Investment

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Jährlich zum Jahresausklang befragt die Finanzanlagegesellschaft Universal-Investment Vermögensverwalter nach ihrem Marktausblick und nach Anlageempfehlungen für das kommende Jahr. Die jüngste Umfrage im November zeichnet insgesamt eine positive Stimmung. Auch für den heimischen Markt. Durchscnittlich rechnen die Experten mit einem Wirtschaftswachstum von 1,4 Prozent hierzulande.

Dax knackt die 12.000-Marke

Die großen Aktienindizes werden weiter steigen, sind sich die 16 befragten Finanzexperten sicher. Durchschnittlich sehen sie den US-Index S&P 500 zu Jahresende 2016 bei 2.201 Punkten, den Eurostoxx 50 bei 3.778 und den Dax bei 12.224 Punkten liegen.


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Die EZB legt den Grundstein für die nächste Krise

Bei Rohstoffen wie Öl und Edelmetallen prognostizieren die Experten einen verhaltenen Anstieg: Zu Jahresende 2016 sehen sie den Goldpreises bei durchschnittlich 1.181 US-Dollar je Feinunze liegen. Der Rohölpreis könnte den Prognosen zufolge auf 54,38 US-Dollar pro WTI-Barrel ansteigen.

Bezüglich der Auswirkungen der Finanzpolitik der Europäischen Zentralbank sind die Experten im Gegensatz zur Vorjahresbefragung skeptischer geworden: Zwei Drittel sehen in den Maßnahmen zur geldpolitischen Lockerung den Grundstein für die nächste Finanzkrise gelegt. Nur noch ein Drittel sieht in ihnen eine notwendige Reaktion der EZB zur Stabilisierung der Finanzmärkte. Im Vorjahr hielt noch knapp die Hälfte der Befragten die Maßnahmen für der Lage nach angemessen.

Der europäische Leitzins sollte 2016 auf dem jetzigen Niveau von 0,05 Prozent verharren, ist sich das Gros der Befragten sicher. Wenige Stimmen gehen jedoch auch von einer Absenkung in den negativen Bereich aus. Für die USA rechnet die Mehrheit der Befragten dagegen mit einem Leitzinsanstieg um 0,25 Prozent auf dann 0,5 Prozent.     

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