Volker Looman wettert gegen Fondskosten „Sparen ist gut! Provisionen sind die Pest"

Volker Looman. Quelle: Axelspringer.de

Volker Looman. Quelle: Axelspringer.de

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Die Klartext-Kolumne: Volker Looman, der 16 Jahre lang die "Vermögensfrage" bei der F.A.Z. betreute, klärt nun die Bild-Leser über Fonds, Sparpläne, Lebensversicherungen & Co. auf. Anfang des Monats monierte er mit seinen markanten Sprüchen die Arbeitsweise vieler deutscher Berater („50 Prozent der Berater sollte man das Arbeiten gesetzlich verbieten“), nun geht es den Fondsgesellschaften und Versicherern, die hohe Provisionen und Verwaltungsgebühren verlangen, an den Kragen. DAS INVESTMENT.com fasst die aktuelle Kolumne aus der Bild zusammen.  

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Lebensversicherungen:  „Können Sie sich einen Verlust von 3.000 Euro leisten?“

Bei den Lebensversicherungen kritisiert Looman, dass der Vertreter eine Provision von 5 Prozent pro Rate bekommt. Wer 30 Jahre lang jeden Monat 100 Euro spart und dieser Betrag zu 3 Prozent angelegt wird, verdient der Vermittler am Ende der Laufzeit insgesamt 1.800 Euro an dem Kunden, rechnet Looman vor. Berücksichtigt man noch den Zinseszinseffekt, bekommt der Anleger statt 58.000 Euro nur 55.000 Euro am Ende der Laufzeit raus. 

„Können Sie sich den „Verlust“ von 3000 Euro leisten?“, fragt Looman. Wenn nicht, schlägt er eine Direktversicherung wie der Cosmos oder Hannoversche vor, weil diese ohne Vertreter arbeiten.