Zinsmonitor II: Staatsanleihen mit den tiefsten Zinsen

Fotos: Getty

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Angst vor dem Euro, Angst vor Inflation, Angst vor dem Schuldenkollaps. Es gibt viele Gründe, sein Geld aus der Eurozone zu schaffen. Somit gibt es nur ein einziges Euroland in unseren Top 10 der Niedrigrenditeländer. Dafür sind einige begehrte Fluchtländer dabei.

Wer jetzt noch Geld in solche Länder schafft, hofft auf Stabilität. Die Inflation soll niedrig sein. Idealerweise wertet sogar die Währung gegenüber dem Euro auf. Dann gäbe es trotz tiefer Zinsen einen vernünftigen Gewinn.

Gründe für tiefe Anleiherendite gibt es einige: Mal treibt Nachfrage von ausländischen Anlegern die Kurse hoch und die Renditen damit runter. Mal kauft die eigene Notenbank den Schuldenberg auf, mal kaufen die eigenen Landsleute die Papiere. Und meistens mittendrin ist die Notenbank, die den Leitzins Richtung Null setzt, um die Wirtschaft anzukurbeln oder Inflation zu erzeugen oder beides.

Wir werfen auf den folgenden Seiten einen Blick auf Staaten, deren Anleihen die tiefsten Renditen bringen und zeigen dazu Ratings, Inflation und den aktuellen Credit Default Swap (CDS). Der CDS zeigt an, wie viel Prozentpunkte es pro Jahr kostet, sich gegen einen Kreditausfall zu versichern. In diesem Fall bezieht es sich immer auf zehn Jahre Kreditlaufzeit. Je tiefer der CDS notiert, desto sicherer schätzt der Markt das Land als Schuldner ein.

Wir starten mit Platz 10 auf der kommenden Seite.

Die Staatsanleihen mit den höchsten Renditen gab es übrigens hier.