Bitcoin, Ethereum & Co Hedgefonds sind scharf auf Krypto-Währungen

Einer von ihnen: Der Fondsmanager Mike Novogratz legte mit dem Galaxy Digital Assets einen eigenen Fonds für Krypto-Währungen auf. | © Getty Images

Einer von ihnen: Der Fondsmanager Mike Novogratz legte mit dem Galaxy Digital Assets einen eigenen Fonds für Krypto-Währungen auf. Foto: Getty Images

Ist das nun ein gutes oder ein schlechtes Zeichen? Egal, auf jeden Fall entdecken Hedgefonds-Macher die derzeit populären Digitalwährungen als neue Spielwiese. So zählte das Analysehaus Autonomous Next mal nach und kommt darauf, dass allein in diesem Jahr bisher 84 neue sogenannte Crypto-Fonds aufgelegt wurden.

Folgende Kriterien gelten:

  • Spekulieren mit Krypto-Währungen
  • Krypto-Währungshändler, die früher Hedgefonds-Manager waren
  • Krypto-Währungskörbe, die Dachfonds ähneln
  • Krypto-Indizes
  • mit künstlicher Intelligenz gesteuerte Bot-Fonds

Zurzeit schließt das Analysehaus Krypto-Fonds aus, wenn sie von traditionellen Vermögensverwaltern kommen und nur auf einer einzigen Krypto-Währung beruhen. Allerdings räumt es auch ein, dass die Datenlage unübersichtlich ist. Manche Fonds seien nicht wirklich Fonds im klassischen Sinne.

Aber generell geht man davon aus, dass über 75 Prozent der existierenden Fonds erst 2017 auf den Markt kamen, dass alle zusammen zwischen 2 und 3 Milliarden Dollar verwalten, aber 8 Milliarden Dollar anpeilen. Der größte Teil sammelt sich bei den Managern der ersten Stunde wie Pantera und Polychain.

Ihr Spielfeld ist inzwischen riesig. Laut Coinmarketcap.com gibt es derzeit 1.194 verschiedene Krypto-Währungen weltweit mit einem Gesamtwert von 144 Milliarden Euro. Die größte ist mit Abstand der Bitcoin, der derzeit 80,8 Milliarden Euro Marktvolumen auf die Waage bringt (Stand: 24. Oktober 2017, 10.45 Uhr).