Flossbach von Storch expandiert in Europa „Kollegen müssen Sprache der Zielmärkte sprechen“

FvS-Vertriebsleiter Oliver Morath: „Ein Schritt nach dem anderen. Die Internationalisierung darf nicht zum Selbstzweck werden“.

FvS-Vertriebsleiter Oliver Morath: „Ein Schritt nach dem anderen. Die Internationalisierung darf nicht zum Selbstzweck werden“.

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DASINVESTMENT.com: Sie suchen derzeit neue Mitarbeiter für ihr internationales Geschäft. Welche Stellen konnten Sie besetzen – und welche Entwicklung hat in Spanien, Italien oder Benelux dazu beigetragen, sich dort personell niederzulassen?

Oliver Morath: Für Spanien konnten wir mittlerweile einen Sales-Direktor gewinnen, der uns ab September verstärken wird. Für Belgien und Luxemburg kommt ein weiterer Senior hinzu. Das Interesse an Flossbach von Storch ist in diesen Ländern stetig gewachsen – das bekommen wir von unseren europaweit agierenden Kunden gespielt und darüber freuen wir uns natürlich sehr.

Wie lange haben Sie von Köln aus diese Länder bedient und wie sieht die bisherige Kundenstruktur aus?

Morath: In den vergangen zwölf Monaten hat vor allem unser Business Development Team sehr gut vorgearbeitet – in Spanien sind wir nahezu auf allen relevanten Plattformen mit unseren registrierten Fonds gelistet.

Sie sind in Deutschland gesetzt - in Spanien mitunter nur  „una Compania de Colonia“ - wie sieht in dem Zusammenhang eine erfolgreiche Strategie aus?

Morath: Wir wollen durch Leistung, Performance, transparente Kommunikation und sehr guten Kundenservice vor Ort überzeugen, wohl wissend, dass jeder Markt seine Eigenheiten hat, die wir zu berücksichtigen haben.

Welche Besonderheiten gelten denn für die Märkte Spaniens und Italiens?

Morath: In Spanien konzentriert sich die Bankendistribution an zwei bis drei Standorten; Italien dagegen ist viel dezentraler organisiert – die IFA-Vertriebsstrukturen sind dort wichtiger. Allein deshalb braucht man in Italien mehr Personal in der Fläche und für die verschiedenen Vertriebskanäle.

Über welche Kanäle funktioniert eine erfolgreiche Suche dort?

Morath: Die Kandidatensuche ist immer eine Mischung aus Netzwerk, Initiativbewerbungen und professioneller Unterstützung. In Spanien hat das Netzwerk gut funktioniert; in Italien haben wir noch gar nicht begonnen zu suchen – wir wollen zunächst die Entwicklung in Spanien abwarten. Im Moment suchen wir stattdessen verstärkt auf der Support- und Marketingseite für beide Länder hier in Köln.