Funds Excellence 2017 „Philanthropie und Finanzen ist eine Herkulesaufgabe“

Klaus-Dieter Erdmann, Mitgründer des Messekongresses Funds Excellence | © Uwe Nölke

Klaus-Dieter Erdmann, Mitgründer des Messekongresses Funds Excellence Foto: Uwe Nölke

DAS INVESTMENT.com: Welche Schwerpunkte setzen Sie in diesem Jahr auf der funds excellence?

Klaus-Dieter Erdmann: Es gibt natürlich ein großes Thema für die vermögensverwaltenden Produkte - das ist der Umgang mit der Zinsentwicklung. Hieran wird sich in den kommenden Jahren die Spreu vom Weizen trennen – und das nehmen wir auf der funds excellence 2017 besonders unter die Lupe. Die anstehende Zinswende könnte durchaus für einige Anbieter echte Schwierigkeiten bringen, da sie zwar Multi-Asset-Lösungen anbieten, vom Herzen her aber eher Aktien-Anleger sind, die einen Renten-Anteil eher passiv managen. Hier lassen wir uns Antworten geben von den besten Multi-Asset-Managern.

Warum haben Sie gegenüber den Vorjahren in der Programmgestaltung verändert?

Erdmann: Wir haben in den vergangenen Jahren immer sehr viel Wert auf Weiterentwicklung gelegt. Die funds excellence ist ja kein starres Gebilde, das um seiner selbst willen stattfindet. Auch ein reiner Branchentreff soll es nicht sein, sondern echten Mehrwert bieten für die Besucher. Insofern nehmen wir vor allem das Feedback der Besucher sehr ernst und die wünschten sich fast unisono mehr direkten Kontakt zu den Asset Managern. Und zwar im Austausch etwa bei Podiumsdiskussionen oder im kleinen Kreis. Die Zahl der reinen Vorträge haben wir deshalb noch einmal reduziert und die Kontaktmöglichkeiten deutlich ausgeweitet, auch über das neue Instrument der Tischgespräche.

Inwiefern bringen diese Roundtables besonderen Mehrwert?

Erdmann: Diese Tischgespräche werden jeweils von einem Haus als Gastgeber gestaltet. Bereits im Vorfeld können sich Besucher so – solange Plätze verfügbar sind – bei den für sie interessanten Managern einbuchen. Das Gespräch findet dann in einem sehr kleinen Kreis statt, die Atmosphäre wird entsprechend intimer sein. Das bedeutet mehr Raum für Fragen und für den Anbieter auch weniger Gelegenheit, sich hinter einer Präsentation zu verstecken. Hier muss wirklich Rede und Antwort gestanden werden.