Helaba Invest Mit innovativen Asset-Management-Konzepten ins neue Jahr

Die Landesbank Hessen-Thüringen hat in Frankfurt ihren Hauptsitz im Main Tower. Foto: Helaba

Die Landesbank Hessen-Thüringen hat in Frankfurt ihren Hauptsitz im Main Tower. Foto: Helaba

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Mit der Auflage eines institutionellen Secondaries-Fonds für Immobilieninvestments hat die Helaba Invest auf dem deutschen Markt Neuland betreten. Der neu aufgelegte Luxemburger Fonds, der über 155 Millionen Euro Eigenkapital einer Gruppe deutscher institutioneller Anleger verfügt, ist der erste in Deutschland vertriebene Fonds, der auf dem Zweitmarkt in Anteile an ausschließlich institutionellen Immobilienprodukten investiert. Zielinvestments sind Anteile an Spezialfonds sowie regulierten internationalen Vehikeln. Mehr als die Hälfte des Fondsvolumens wurde bereits investiert.

Der Handel von Anteilen an institutionellen Immobilienfonds oder -beteiligungen über den Sekundärmarkt ist im Vergleich zur Assetklasse Private Equity noch vergleichsweise jung, gewinnt aber international zunehmend an Bedeutung. Während Verkäufer vor allem die durch den Immobilien-Secondaries Markt gestiegene Liquidität einer eigentlich illiquiden Assetklasse schätzen, stellen Secondaries für Käufer eine attraktive Kapitalanlage dar.

Ulrich Lingner, für Immobilien und Alternative Assets verantwortlicher Geschäftsführer der Helaba Invest, betont: „Insbesondere die unmittelbare Investitionsmöglichkeit in ein Bestandsportfolio mit sofortigem Kapitalabruf und Cashflow sowie die vergleichsweise hohe Transparenz in der Ankaufsprüfung sind für die Helaba Invest die wichtigsten Treiber für diese Investitionsstrategie.“ Weitere Mandate für das Thema „Secondaries“ sind nach Vollinvestition des ersten Fonds vorgesehen.

HI-Aktien Low Risk Euroland-Fonds aufgelegt

Mit dem HI-Aktien Low Risk Euroland-Fonds hat die Helaba Invest einen neuen institutionellen Publikumsfonds aufgelegt. Der Fonds bietet Anlegern die Möglichkeit eines LCR-konformen Aktieninvestments, das die Low Risk-Risikoprämie auf dem Aktienmarkt der Eurozone vereinnahmt.

Empirische Studien zeigen, dass Low Risk-Strategien ein hohes Performancepotenzial haben, höher als dies die klassische Kapitalmarkttheorie vermuten lässt. „Einfache“ Low Risk-Ansätze sind in ihrer Risikobetrachtung jedoch häufig einseitig und rückwärtsgerichtet.

Dabei wird unterschätzt, dass Korrelationen instabil sind. Zudem weisen vergleichbare Ansätze typischerweise ein überhöhtes Konzentrationsrisiko in einigen wenigen Titeln auf. Rein risikobasierte Ansätze leiden hingegen unter einem abgeschwächten Aufwärtspotenzial in Bullenmärkten, da sie mögliche ertragssteigernde Faktoren ignorieren.

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