Indisches Sandelholz „Einzigartiger Sachwert und perfekte Portfolio-Beimischung“

Peter Jäderberg (57) ist Gründer und Geschäftsführer von Jäderberg & Cie. in Hamburg. Der gebürtige Schwede ist seit mehr als 30 Jahren in der Finanzbranche tätig. Bevor er sich dem Anlagethema Indisches Sandelholz widmete, beschäftigte er sich vorzugsweise mit anderen Spezial-Assets und ist zum Beispiel ein anerkannter Experte im Zweitmarkt für Lebensversicherungen.

Peter Jäderberg (57) ist Gründer und Geschäftsführer von Jäderberg & Cie. in Hamburg. Der gebürtige Schwede ist seit mehr als 30 Jahren in der Finanzbranche tätig. Bevor er sich dem Anlagethema Indisches Sandelholz widmete, beschäftigte er sich vorzugsweise mit anderen Spezial-Assets und ist zum Beispiel ein anerkannter Experte im Zweitmarkt für Lebensversicherungen.

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DAS INVESTMENT: Was genau ist Indisches Sandelholz?

Peter Jäderberg: Ein einzigartiger Sachwert und eine perfekte Portfolio-Beimischung. Der Baum ist vom Aussterben bedroht, auf lange Sicht besteht ein Nachfrageüberhang, der nur durch die nachhaltigen Plantagen unseres Partners bedient werden kann.

Indisches Sandelholz ist in Asien kulturell tief verwurzelt. Einerseits wird das Holz vielfältig genutzt, andererseits gewinnt man aus ihm ein ätherisches Öl mit heilenden Eigenschaften. Das Öl wird seit 4.000 Jahren in der ayurvedischen Medizin und seit 1.500 Jahren in der chinesischen Medizin verwendet.

Die Parfümindustrie schätzt es aufgrund guter Trägereigenschaften und wegen seines Dufts. Für das höchste Nachfragepotenzial dürfte in Zukunft die Pharmaindustrie sorgen. Die Schulmedizin hat die Heilkräfte des Öls entdeckt. 2015 kam das Akne-Mittel Benzac auf den US-Markt. Weitere Medikamente sind in der klinischen Prüfung. Das Sandelholzöl und die pharmazeutische Formel liefert unser Partner exklusiv.

Und wer ist Ihr Partner?

Die börsennotierte TFS Corporation aus Australien, der weltweit größte kommerzielle Besitzer und Betreiber vom Plantagen mit Indischen Sandelholzbäumen und einziger Hersteller von Öl in pharmazeutischer Qualität. Die Plantagen liegen im nördlichen Australien.

1999 wurden die ersten Bäume gepflanzt, 2013 wurde zum ersten Mal geerntet. Die Ernten der nächsten drei Jahre sind bereits verkauft, je zur Hälfte als Holz und als Öl.

TFS ist das einzige Unternehmen, das den Baum auf großer Fläche anbaut, und hat quasi ein Monopol in einem nachwachsenden Rohstoff, der in sehr verschiedenen, voneinander unabhängigen Märkten gefragt ist.

Wie finanziert TFS die Plantagen?

Rund ein Drittel der Plantagen gehört TFS selbst. Ein weiteres Drittel finanzieren australische Privatanleger, für die ein Investment steuerlich begünstigt ist. Als dieser Steuervorteil 2009 wegzufallen drohte, begann TFS nach internationalen Investoren zu suchen, die mittlerweile ebenfalls ein Drittel der Plantagen halten. Dazu gehören die Stiftung der Harvard Universität, der Staatsfonds von Abu Dhabi und die Church of England.

Und natürlich Ihre Investoren.

Genau. Wir haben 2009 auf einem Investmentkongress einen TFS-Vertreter kennengelernt. Ehrlich gesagt war ich anfänglich skeptisch und habe das Investment erst im zweiten Anlauf verstanden.

Aber beim ersten Besuch in Australien hat es „Klick“ gemacht, und seitdem ist Indisches Sandelholz für unser Team und für etliche Vertriebspartner das beste Asset, das wir je gesehen haben. Seitdem sind wir vollkommen darauf konzentriert und haben 2010 den ersten geschlossenen Fonds in diesem Bereich aufgelegt.