Investment-Empfehlungen für 2017 Alles aus Russland kaufen – Türkei meiden!

Passanten in Moskau | © Lubov Tandit

Passanten in Moskau Foto: Lubov Tandit

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Bei den Top-Anlageempfehlungen der Finanzmanager für das kommende Jahr stehen jene Märkte im Mittelpunkt, an denen sich das politische Klima verbessert und die Vermögenswerte weniger anfällig sind gegenüber externen Schocks, die sich aus höheren Fremdkapitalkosten in den Vereinigten Staaten oder politischen Vorhaben des designierten US-Präsidenten Donald Trump ergeben könnten.

Innerhalb politisch stabiler Märkte schauen die Investoren nach günstigen Bewertungen und nach der Fähigkeit, von einer Rally bei den Rohstoffpreisen zu profitieren.

Währungen

  • Der Großbank UBS zufolge wird der russische Rubel im Laufe der nächsten zwölf Monate die besten Carry-Trade-Gelegenheiten in der EMEA-Region liefern, mit einem potenziellen Ertrag von 26 Prozent. Relativ hohe Zinsen und die sich erholenden Ölpreise werden die Aufwertung der Landeswährung ankurbeln, erwartet die Bank aus Zürich.
  • JP Morgan Chase erwartet, dass die tschechische Krone sich gegenüber globalen Risiken als widerstandsfähig erweisen wird und eine bessere Entwicklung aufweisen wird als vergleichbare Währungen aufgrund einer starken Zahlungsbilanz.
  • Morgan Stanley setzt auf eine Erholung der osteuropäischen Währungen, insbesondere des polnischen Zloty, sofern sich die politischen Risiken in Europa nicht vertiefen.
  • Die meisten Analysten warnen vor dem Kauf türkischer Vermögenswerte. Marktstratege James Lord von Morgan Stanley hält an seiner pessimistischen Sichtweise in Bezug auf die Lira fest, auch wenn sie günstig erscheint. Der mangelnde Fokus auf das Produktivitätswachstum bei steigenden Löhnen wird seiner Einschätzung nach der Wettbewerbsfähigkeit der Währung schaden.