Neues aus dem BlackRock-Blog Wie steht’s um Europa?

Martin Evers, Director bei Blackrock in Deutschland (Bild: Blackrock)

Martin Evers, Director bei Blackrock in Deutschland (Bild: Blackrock)

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Zunehmend positive Wirtschaftsdaten in Eurozone

Erste positive Zeichen für die Eurozone sind erkennbar. So kann vor allem in Spanien und Frankreich ein positiver Trend beobachtet werden. Von mehrjähriger Rezession geplagt, greifen die Reformen in Spanien und das Land zeigt eine der höchsten Wachstumsraten in Europa. Dieser Trend zeichnete sich schon im Sommer ab, als beispielsweise die Verkaufszahlen der Autoverkäufe auf Jahresbasis um 24 Prozent stiegen. Auch das Schwergewicht Frankreich konnte im dritten Quartal zulegen und eine leichte Erholung am Arbeitsmarkt festgestellt werden. Laut Datendienst Markit konnte im Juli im neunten Monat in Folge ein Anstieg der Neuanstellungen registriert werden.



Unterstützende Effekte für europäische Unternehmen durch EZB-Politik

Günstigen Einfluss hat die Politik der EZB: Die Geldschwemme durch die EZB hat den Euro auf Talfahrt geschickt, was allerdings gerade exportorientierten Nationen wie Deutschland hilft. Produkte europäischer Firmen, die außerhalb des Währungsraumes verkauft werden, verbilligen sich dadurch. Und damit werden Unternehmen aus dem Euroraum auf dem internationalen Parkett wettbewerbsfähiger. Hinzu kommt ein niedriger Ölpreis, der einen direkten positiven Effekt auf die Kostenbasis der Unternehmen hat, da die Produktionskosten sinken. Diese positiven Einflussfaktoren haben sich bereits in den Unternehmenszahlen europäischer Firmen im ersten Quartal widergespiegelt. Europäische Unternehmen haben die besten Quartalszahlen seit vier Jahren veröffentlicht. Wird sich der positive Trend fortsetzen? Aus unserer Sicht Ja!

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