Pflegestärkungsgesetz 10 Tipps für die häusliche Pflege von Angehörigen

Pflegebedürftige Seniorin: Viele ältere Menschen sind mit der Pflege eines Angehörigen massiv überfordert | © pixabay.com

Pflegebedürftige Seniorin: Viele ältere Menschen sind mit der Pflege eines Angehörigen massiv überfordert Foto: pixabay.com

Die 80-Jährige pflegt zuhause ihren 83-jährigen Ehemann, Pflegegrad fünf. Er wollte einfach nicht mehr im Pflegeheim sein, in das er zunächst zur Kurzzeitpflege eingewiesen war und dann über einen Zeitraum von einigen Monaten blieb. Was dies für die „treusorgende Ehefrau“ bedeutet, übersteigt das, was ein alter Mensch zu leisten vermag.

Eines Tages verständigt sie ihren Arzt, weil es einfach nicht mehr geht. Sie wird in die Klinik transportiert und er ins Pflegeheim. Wenig später verstirbt sie an multiplen Organversagen - während er auf sein Gretchen wartet und nicht weiß, warum sie nicht bei ihm am Bett sitzt.

Mit dem Pflegestärkungsgesetz gibt es neue Unterstützungen für den Alltag

Mit dem neuen Pflegestärkungsgesetz gibt es neue Unterstützungen für den Alltag mit Pflegebedürftigen. Doch alles nur auf Antrag. Wer die Möglichkeiten nicht kennt, kann sie nicht in Anspruch nehmen. Familien werden sich daran gewöhnen, Unterstützungen in Anspruch zu nehmen, denn wie im obigen Fall ist es immer seltener der Fall, dass die nächste Generation pflegt: Häufig pflegt der ebenso alte Partner. Doch bei Patchwork kann die Welt schon anders aussehen und nicht zu vergessen: die vielen Ein-Personen-Haushalte mit Älteren.