Redakteur Andreas Harms hat es gesehen Was 2018 passiert – garantiert

Redakteur Andreas Harms blickt in die Zukunft. Intensiv. | © Iris Bülow/Pixabay.com

Redakteur Andreas Harms blickt in die Zukunft. Intensiv. Foto: Iris Bülow/Pixabay.com

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Ein neues Jahr, ein neues Glück. Und um einfach mal das Negative rauszupicken: Nur selten zuvor saßen so viele Verrückte weltweit an den Schaltstellen der Macht. Schön ist das nicht.

Jetzt habe ich mal meine Glaskugel aus dem Schrank geholt und sie über das neue Jahr befragt. Immerhin sind auch gute Sachen dabei. Schauen Sie mal, was herauskam (den alten Ausblick für 2017 gibt es hier).

1. Nachdem er uns mit seinem Alleingang das Pflanzengift Glyphosat für weitere fünf Jahre bescherte, gibt Futter-und-Dünger-Minister Christian Schmidt seinen Posten ab. Er wechselt in eine leitende Position bei der neuen Monsanto-Mutter Bayer. Was er dort leitet oder nicht leitet, weiß er selber nicht einmal so richtig. Aber es ist gut bezahlt.

2. Chuck Norris übernimmt die Leitung der Bahnstrecke Berlin-München. Ab sofort brauchen die Züge nur noch drei Stunden. Hin und zurück. Auch Regionalbahnen.

3. Der Streaming-Anbieter Netflix stößt an Wachstumsgrenzen. Deshalb plant er ein System, mit dem man zwei Serien gleichzeitig sehen kann. Das Bildformat beträgt hierbei 8:9, also einen halben Bildschirm. Als neue Projekte plant man die Serien „Dirty Dancing“, „Titanic“ und „Das Texas-Kettensägen-Massaker“. Kevin Spacey hat für die Rolle als Leatherface unterschrieben. Bevor er gar nichts mehr spielen darf.

4. Der FC Bayern München verpasst die Deutsche Meisterschaft. Ich schüttle ungläubig meine Glaskugel. Sie muss kaputt sein.

5. Zehn Programmierer des Bitcoin-Netzwerks schleusen einen Virus ins System, der es komplett lahmlegt. Sie selbst haben ihre Bitcoins schon verkauft und lachen sich nun ins Fäustchen. Der Bitcoin-Kurs stürzt nicht ab, sondern verschwindet einfach. An einem einsamen Monitor klebt ein Post-it mit dem Vermerk: „I’m sorry“. Die weltweite Selbstmordrate steigt.