Schlechte Nachricht aus China Bitcoin bleibt cool, Krypto-Aktien stürzen ab

Ein Geschäft in Tokio akzeptiert Bitcoin: Die Internetwährung ist in Japan als Zahlungsmittel offiziell erlaubt | © Getty Images

Ein Geschäft in Tokio akzeptiert Bitcoin: Die Internetwährung ist in Japan als Zahlungsmittel offiziell erlaubt Foto: Getty Images

Es ist eigentlich eine Meldung, die den Bitcoin so richtig hätte abstürzen lassen können. Tat er aber nicht, die Kursschwankungen der vergangenen Tage blieben – für Krypto-Verhältnisse – überschaubar. Heute notiert die Top-Kryptowährung Bitcoin bei 4.276 US-Dollar. Die bisherige Spitze lag am 2. September bei knapp 5.000 Dollar. Da haben wir schon deutlich schlimmeres gesehen.

Am Freitag meldete das chinesische Wirtschaftsblatt „Caixin“, dass China sämtliche Handelsplätze für Kryptowährungen schließen will. Dabei beruft es sich allerdings auf lediglich eine Quelle. Sogar die Handelsplattformen selbst konnten es nicht bestätigen. Also zeigen sich Bitcoin-Käufer zunächst unbeeindruckt.

Kursverlauf des Bitcoin über ein Jahr in US-Dollar

„Die Leute warten immer noch auf eine offizielle Erklärung des Regulierers“, zitiert die Nachrichtenagentur Reuters den Chef der Handelsplattform BitMEX, Arthur Hayes. Sollte es zu dem Verbot kommen, müsse man mit einem Bitcoin-Kursrutsch unter 4.000 Dollar rechnen.

Den Absturz gab es indes anderswo. Denn die bislang hochfliegenden Aktienkurse der Dienstleister Bitcoin Group und Naga-Group klappten zusammen. Bitcoin Group verlor vom bisherigen Höchststand bei 60,15 Euro am Donnerstag auf 39,30 Euro am Montagabend und 35,60 Euro heute Mittag.

Naga Group hatte den bisherigen Höchstkurs schon am 5. September bei 22,00 Euro erreicht und handelt heute Mittag bei 8,51 Euro. Ein Minus von 61 Prozent. Allerdings startete die Aktie im Juni noch bei 3,00 Euro, darf man auch nicht vergessen.

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