Honorarberater-Verband kritisiert „Bei Fondspolicen-Vertrieb wird mit zweierlei Maß gemessen“

Dieter Rauch, Geschäftsführer beim Verbund Deutscher Honorarberater (VDH)

Dieter Rauch, Geschäftsführer beim Verbund Deutscher Honorarberater (VDH)

Mit der sinkenden Gesamtverzinsung von Kapitalversicherungen steigt seit Jahren die Nachfrage nach Fondspolicen, beobachtet Dieter Rauch, Geschäftsführer beim Verbund Deutscher Honorarberater (VDH). Denn die fondsgebundenen Versicherungen bieten neben der Chance auf höhere Renditen und Steuervorteile auch weitreichende Flexibilität und Anpassungen.

„Doch die Qualität eines Altersvorsorgekonzepts, bei dem fondsgebundene Versicherungen eine wesentliche Rolle spielen, hängt maßgeblich von der Kompetenz des Beraters ab“, so Rauch. „Ich bezweifle, dass ein reiner Versicherungsberater beziehungsweise Versicherungsmakler ohne Zulassung nach Paragraf 34f beziehungsweise 34h Gewerbeordnung die erforderliche Fachkunde für die Beratung hat.“

Daher kooperiert der VDH mit dem IFH Institut für Honorarberatung, das einen Lehrgang zum „Zertifizierten Berater für Indexprodukte“ anbietet. Die Teilnehmer erhalten hier während eines zweitägigen Workshops fundierte Kenntnisse über zahlreiche unterschiedliche Indexprodukte. Das Seminar richtet sich vor allem an Versicherungsmakler mit Schwerpunkt Fondspolicen.