Umbruch DWS kehrt als Marke zurück

Leitet die Geschäftsführung der Deutschen AM: Nicolas Moreau | © Deutsche Bank

Leitet die Geschäftsführung der Deutschen AM: Nicolas Moreau Foto: Deutsche Bank

Die Deutsche Asset Management („Deutsche AM“) führt den Namen DWS als einheitliche globale Dachmarke ein. Darunter sollen alle Geschäftsbereiche der Vermögensverwaltung laufen: Geschäft mit institutionellen und privaten Kunden, aktives und passives Fondsmanagement und alternative Anlagen. Die Marken aller Einheiten und Produktlinien sollen 2018 umgestellt sein. Dabei will man die ETF-Marke Xtrackers und die Immobilien-Marke RREEF auf Produktebene beibehalten.

Die Deutsche AM erhält zudem die Rechtsform einer GmbH & Co. KGaA (Kommanditgesellschaft auf Aktien). Dadurch soll sie eigenständig arbeiten können. Gleichzeitig wolle man der Deutschen Bank weiter Einfluss gewähren, damit man die aufsichtsrechtlichen Vorgaben erfüllen kann. Der Umbau soll im ersten Quartal 2018 laufen.

Im 1. Quartal 2018 soll auch das Führungsteam loslegen. Geschäftsführer sollen werden: Nicolas Moreau (Vorsitz), Claire Peel (Finanzen), Jon Eilbeck (operatives Geschäft), Nikolaus von Tippelskirch (Controlling), Stefan Kreuzkamp (Investments), Pierre Cherki (Co-Chef, Investment Group), Bob Kendall (Co-Chef, Global Coverage Group) und Thorsten Michalik (Co-Chef, Global Coverage Group).

Karl von Rohr, Verwaltungschef der Deutschen Bank, wird Vorsitzender des Aufsichtsrats der Deutschen AM. Dem Gremium sollen unabhängige Mitglieder, weitere Vertreter der Anteilseigner und Arbeitnehmervertreter angehören. Die genaue Zusammensetzung steht noch nicht fest.

Nikolaus von Tippelskirch wird als Leiter des Controllings für Recht, interne Vorschriften (Compliance), Risiko, Unternehmensführung (Governance) und Beteiligungsmanagement verantwortlich sein.