World Cash Report 7 erstaunliche Erkenntnisse zu Bargeld

Eurocent-Münzen. Weltweit befindet sich immer mehr Bargeld im Umlauf – sowohl absolut gesehen als auch im Verhältnis zur Wirtschaftsleistung der Länder. | © Getty Images

Eurocent-Münzen. Weltweit befindet sich immer mehr Bargeld im Umlauf – sowohl absolut gesehen als auch im Verhältnis zur Wirtschaftsleistung der Länder. Foto: Getty Images

Bargeld ist weiterhin und in allen Weltregionen die mit Abstand häufigste Bezahlform – und die im Umlauf befindliche Bargeldmenge nimmt zu. Zu diesem Schluss kommen die Autoren des World Cash Report. Die Untersuchung stammt von der auf Sicherheitsdienstleistungen spezialisierten britischen Firma G4S.

In die Untersuchung flossen Daten aus 47 Ländern ein, die zusammen drei Viertel der Weltbevölkerung beherbergen und gemeinsam mehr als 90 Prozent der weltweiten Wirtschaftsleistung erbringen. Demnach ist die Nachfrage nach Cash ungebrochen. Sie steigt sogar an – allen Neuerungen auf dem Gebiet der elektronischen Bezahlformen zum Trotz: 2011 gab es weltweit Bargeldbestände im Wert von 8,1 Prozent des auf allen Kontinenten erwirtschafteten Bruttoinlandsprodukts. Aktuell seien es schon 9,6 Prozent.

Regional verschieden

Die Untersuchung beleuchtet auch regionale Unterschiede. So werde in europäischen Geschäften Käufe zu 80 Prozent in bar bezahlt. In Nordamerika seien es dagegen nur 31 Prozent. In Asien gehe der Anstieg des Online-Vertriebs erstaunlicherweise nicht mit der Abschaffung von Scheinen und Münzen einher.

G4S-Chef Jesus Rosana streicht als Vorteil von Bargeld heraus: „Bargeld kann frei genutzt werden und ist leicht verfügbar. Es hat vertraulichen Charakter. Es kann von Dritten nicht gehackt werden und sein Akku wird  nicht leer. Diese allgemeinen Eigenschaften machen es für Menschen auf allen Kontinenten wertvoll.“

Allerdings schätzten in allen Weltregionen Menschen auch die Vielfalt, so Rosana: Nirgends werde nur eine einzige Bezahlform genutzt. Verbraucher nutzten vielmehr eine ganze Bandbreite an Möglichkeiten, so Rosana.

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