Im Zuge von Mifid II Bellevue Gruppe übernimmt Research-Kosten

Jean-Claude Juncker, Präsident der Europäischen Kommission: Die europäische Finanzmarktrichtlinie Mifid II verbietet es Vermögensverwaltern künftig, kostenlose Research-Dienstleistungen von Anbietern anzunehmen | © Getty Images

Jean-Claude Juncker, Präsident der Europäischen Kommission: Die europäische Finanzmarktrichtlinie Mifid II verbietet es Vermögensverwaltern künftig, kostenlose Research-Dienstleistungen von Anbietern anzunehmen Foto: Getty Images

„Gerechtere, sicherere und effizientere Märkte, mehr Transparenz, besserer Investorenschutz“ – das sind die Ziele, die sich die europäische Wertpapieraufsichtsbehörde (ESMA) gesetzt hat, als sie die Finanzmarktrichtlinie Mifid II schuf. Vor allem die Transparenz und Unabhängigkeit der Finanzberatung sollen erhöht werden. So müssen etwa Vermittler offenlegen, ob sie unabhängig beraten oder auf Provisionsbasis tätig sind.

Größere Unabhängigkeit soll auch dadurch gefördert werden, dass Finanzdienstleister künftig keine Zuwendungen annehmen dürfen – auch in Form von kostenlosem Investment Research. Die Kosten dafür müssen ab Januar die Vermögensverwalter übernehmen – und sie entweder selbst tragen oder an Kunden weiterberechnen.

Die Bellevue Gruppe als aktiver Vermögensverwalter findet, dass fundiertes unabhängiges Research ein zentrales Element von hochwertigen Anlageentscheidungen ist. Aus diesem Grund wird der Asset Manager die Research-Kosten nicht den Kunden weiterbelasten. Dies gilt für sämtliche Gruppengesellschaften und deren Produkt- und Dienstleistungspalette.