Internet versus Fondsmanager Ohne Fondsmanager wird es schwer

Smartphone-Nutzer. Dank Internet sind aktuelle Aktienkurse oder neuste Unternehmenszahlen jederzeit abrufbar - für aktives Investieren reichen diese Informationen aber nicht | © Getty Images

Smartphone-Nutzer. Dank Internet sind aktuelle Aktienkurse oder neuste Unternehmenszahlen jederzeit abrufbar - für aktives Investieren reichen diese Informationen aber nicht Foto: Getty Images

Einwand Nummer 1: „Im Internet erfahre ich alles, um selbst investieren zu können.“

Internetportale wie Onvista.de liefern in Echtzeit die aktuellen Aktienkurse, und Konzerne stellen ihre Geschäftszahlen ins Netz – theoretisch hat jeder Zugriff auf relevante Finanzkennzahlen. Doch der Zugang zu Informationen allein reicht nicht aus. Anleger müssen sie auch korrekt interpretieren können. Für aktive Fondsmanager ist diese Analyse Alltagsgeschäft. Dabei hilft ihnen auch, dass sie über Jahre hinweg zahlreiche Erfahrungen gesammelt und tragfähige Netzwerke in der Unternehmens- und Finanzwelt aufgebaut haben. Denn insbesondere qualitative Informationen gibt es nicht einfach so im Netz.

Einwand Nummer 2: „Fondsmanager nutzen dieselben Finanzinformationen wie ich.“

Die Informationsbasis von Fondsmanagern geht weit über die ihrer Kunden hinaus. Bei Fidelity werden Manager von 400 hauseigenen Analysten unterstützt. Diese sind global vernetzt und beachten nicht nur die nackten Finanzzahlen, sondern auch Wertschöpfungsketten von Unternehmen und das Konsumverhalten ihrer Kunden. So können Portfoliomanager auf aggregierte Daten über verschiedene Industriesektoren und Regionen zurückgreifen und kalkulieren, wie die Märkte in Zukunft aussehen werden. Analyseinstrumente wie der „Stock Screener“ von Fidelity helfen ihnen dabei, die Datenbank nach Titeln mit bestimmten Eigenschaften – zum Beispiel Wachstum, Ertrag und Stabilität – zu durchsuchen.

Einwand Nummer 3: „Jeder braucht eine Portion Glück, wenn er erfolgreich investieren will.“

Am Kapitalmarkt ist jede Anlage einem gewissen Risiko ausgesetzt. Um dieses Risiko zu minimieren, wären Fondsmanager allerdings schlecht beraten, wenn sie auf einen Glücksgriff bei der Aktienwahl vertrauen würden. Vielmehr nutzen sie unter anderem ausgefeilte Analysetools. Bei Fidelity können sie auf das Analyseinstrument „Fund as a Stock“ zurückgreifen: Damit prüfen die Fondsmanager, ob sich ihr Fonds wie gewünscht entwickelt, und vergleichen das Ergebnis mit der Benchmark – denn diese gilt es zu schlagen.

Dabei lassen Manager auch den Faktor Mensch nicht aus den Augen. Denn mit ihren teils irrationalen Entscheidungen beeinflussen Anleger die Bewertung von Aktientiteln. Das können die Profis ausnutzen, die eine klare Strategie verfolgen und einen kühlen Kopf bewahren.

Einwand Nummer 4: „Ich weiß nie genau, was der Fondsmanager mit meinem Geld treibt.“

Aktive Fondsmanager haben das Portfolio immer im Blick, um schnell auf veränderte Marktsituationen reagieren zu können. Davon berichten sie ihren Kunden transparent und regelmäßig, etwa in den Monatsberichten.

Tagtäglich haben Fondsmanager die langjährige Anlagestrategie des Portfolios und die Entwicklung der Rendite im Blick. Dabei verlassen sie auch oft ihren Schreibtisch: Sie beraten sich mit Branchenexperten oder besuchen Unternehmen, die für zukünftige Investments interessant sein könnten. All das geschieht in Echtzeit und in Vollzeit – so intensiv kann sich ein einzelner Investor allein wohl nicht um sein Portfolio kümmern.

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