Mit Hedgefonds und Börsenbrief Florian Homm: „Der Crash kommt, die Frage ist nur wann“

Erfolg als Hedgefonds-Manager, Betrugsverdacht, Flucht von US-Justiz und Kopfgeldjäger, Auslieferungshaft in Italien, Sinneswandel, Freilassung, Comeback: Florian Homm plant einen neuen Hedgefonds. | © Florian Homm

Erfolg als Hedgefonds-Manager, Betrugsverdacht, Flucht von US-Justiz und Kopfgeldjäger, Auslieferungshaft in Italien, Sinneswandel, Freilassung, Comeback: Florian Homm plant einen neuen Hedgefonds. Foto: Florian Homm

Florian Homm ist zurück. Der ehemalige Hedgefonds-Manager, der einige Jahre lang in einem italienischen Gefängnis saß und dem in den USA mehr als 200 Jahre Haft wegen Kursmanipulation und Betrug drohen, plant einen neuen Hedgefonds. Der Fonds soll auch bei fallenden Kursen Gewinne erwirtschaften können.

Und dazu werde er genügend Gelegenheiten haben, verspricht Homm in einem Interview mit der WELT AM SONNTAG. Denn das Finanzsystem stehe vor einer „fetten Krise“. „Die Frage ist nicht, ob das erneut geschieht, sondern nur, wann es geschieht.“

Schuld gibt Homm unter anderem der expansiven Geldpolitik der Notenbanken. Diese hätten Spekulationsblasen geschaffen, die demnächst platzen würden.

Des Weiteren kündigte Homm bereits im vergangenen Jahr einen Börsenbrief an, der sich an professionelle Anleger richten und ein Musterportfolio sowie Short-Empfehlungen enthalten sollte. Nun ist es laut Welt.de soweit: Die erste Ausgabe soll im November erscheinen.

Das ist indes nicht die erste Crash-Prophezeiung von Homm. Bereits Anfang vergangenen Jahres brachte der gefallene Börsenstar mit „Endspiel: Wie Sie die Kernschmelze des Finanzsystems sicher überstehen“ ein Buch auf den Markt, in dem er eine düstere Prognose zur Zukunft der Finanzmärkte liefert.