Franklin Libertyshares Neuer Smart-Beta-ETF setzt auf Schwellenländer

Arbeiter vor Container der Reliance Industries Limited in Mumbai: Das indische Unternehmen zählt zu den wichtigsten Unternehmen im Liberty Q Emerging Markets Index. | © Getty Images

Arbeiter vor Container der Reliance Industries Limited in Mumbai: Das indische Unternehmen zählt zu den wichtigsten Unternehmen im Liberty Q Emerging Markets Index. Foto: Getty Images

Patrick O’Connor, Head of Global ETFs bei Franklin Templeton Investments

Der neue Exchange Traded Fund (ETF) Franklin Liberty Q Emerging Markets Ucits ETF (ISIN: IE00BF2B0K52) wird ab sofort an der Deutschen Börse und an der London Stock Exchange gehandelt. Der börsengehandelte Indexfonds soll Anlegern auf längere Sicht eine höhere risikobereinigte Renditen und eine geringere Volatilität als der MSCI Emerging Markets Index bieten.

Der passiv gemanagte ETF bildet dazu die Wertentwicklung des intern konzipierten Liberty Q Emerging Markets Index nach. Dessen Zusammensetzung soll aus hochwertigen und zudem attraktiv bewerteten Aktien aus weltweiten Schwellenländern bestehen und basiert auf den vier Faktoren Qualität, Value, Momentum und niedrige Volatilität.

„Value Traps“ vermeiden

„Unser Multi- Faktor-Ansatz hat zum Ziel, interessante Investitionsmöglichkeiten innerhalb der Schwellenländer herauszufiltern“, erklärt Patrick O’Connor, der das globale ETF-Geschäft verantwortet. So sollen mit dem Faktor Momentum Anlagetrends identifiziert und „Value Traps“ vermieden werden. Der Faktor Volatilität soll eine defensive Positionierung zum Schutz vor Wertverlusten bieten.

Nach Angaben von Franklin Templeton Investments handelt es sich bei dem neuen Indexfonds um den ersten, auf Schwellenländer ausgerichteten Ucits-konformen Smart-Beta-ETF in Europa, der alle vier dieser Faktoren berücksichtigt. Zu der Produktreihe der Franklin Liberty Q Smart Beta Ucits ETF gehören mittlerweile fünf Produkte.