PKV-Tarife Axa hebt Krankenversicherungs-Prämien um bis zu 38 Prozent an

Euroscheine. Die Axa Krankenversicherung will zum Jahreswechsel die Beiträge in einigen Tarifen zum Teil deutlich nach oben anpassen.

Euroscheine. Die Axa Krankenversicherung will zum Jahreswechsel die Beiträge in einigen Tarifen zum Teil deutlich nach oben anpassen.

Zum 1. Januar will die Axa Krankenversicherung die Prämien in einigen Tarifen deutlich anheben. Privat Versicherte müssen zukünftig bis zu 38 Prozent mehr bezahlen. Das berichten übereinstimmend Online-Versicherungsmakler KVoptimal.de und der Anbieter für Versicherer-Software Gewa-Comp.

Am stärksten verteuern sich die Prämien im Kranken-Vollversicherungs-Tarif Vital 300-U. Hier müssen laut Gewa-Comp bei Neuabschlüssen 26-jährige Kunden besonders tief in die Tasche greifen: Für sie wird der Tarif um 38 Prozent angehoben. Ein 32-Jähriger zahlt immerhin um 33 Prozent mehr.

Deutlich teurer werden auch die Prämien auch im Tarif ELBonusU. Hier zahlt ein 26-jähriger Neukunde zukünftig 21 Prozent drauf, für Kinder und Jugendliche sind es 19 Prozent. Auch in den Tarifen Kompakt-Zahn U und Prem-Zahn U gibt es Anhebungen. Vor allem Kinder und Jugendliche zahlen in Zukunft teurere Beiträge – 14 beziehungsweise 11 Prozent mehr sollen es laut Gewa-Comp für 7- wie für 17-Jährige sein.

Bei den Vollversicherungen für Mediziner soll es im Tarif VZ600-U Anpassungen nach oben geben: Ein 26-jähriger Kunde muss um 28 Prozent höhere Prämien zahlen. Günstiger wird es hingegen im Tarif VZ Zahn-U, wo ein gleichaltriger Versicherter künftig 10 Prozent weniger zu zahlen braucht. Auch bei Vollversicherungen für Angestellte, Selbstständige und Freiberufler wird es in einem Fall günstiger: Beim KGSU-sinken etwa für 55-Jährige die Prämien bei Neuabschlüssen um 24 Prozent.

In über 76 Tarifen der Axa Krankenversicherung, hat Gew Comp errechnet, verteuern sich die Prämien im neuen Jahr um 11,81 Prozent. KVoptimal.de erinnert, dass Axa ihre Beiträge bereits zum Jahreswechsel 2017 teilweise deutlich angehoben hat und auch in den Vorjahren so verfahren ist.

Erhöhungen werden sich laut KVoptimal.de vermutlich auch auf die Verträge von Bestandskunden auswirken. Über kurz oder lang könnten auch diese Kunden mit einer Anhebung ihrer Beiträge in einem ähnlichen Umfang rechnen.