Bitcoin und der Zitronenfalter Darum rät Loys-Chef von Kryptowährung ab

Loys-Chef Ufuk Boydak: Wer jetzt Bitcoins kauft, hat nur Angst vor verpassten Chancen. | © Loys

Loys-Chef Ufuk Boydak: Wer jetzt Bitcoins kauft, hat nur Angst vor verpassten Chancen. Foto: Loys

Der Beitrag ist Teil einer Kolumne, die Loys DAS INVESTMENT ab sofort freundlicherweise zur Verfügung stellt. 

Bitcoin als neue Assetklasse?

Ursprünglich ging es um die Schaffung eines sicheren, weil dezentralisierten Geldsystems, dessen Geldmenge nicht durch Notenbanken kontrolliert oder vermehrt werden kann. Infolge der grotesk anmutenden Kurssprünge der vergangenen zwölf Monate hagelt es in letzter Zeit immer mehr Warnungen vor einer Blasenbildung und den zu erwartenden Verlusten.

Hinzu kommen Maßnahmen verschiedener Zentralbanken, die versuchen den Handel in der Kryptowährung einzuschränken. Gleichzeitig wird aber von den Befürwortern laut darüber nachgedacht, Bitcoin gar als neue Assetklasse einzustufen. Auch die amerikanischen Großbanken erwägen einen Einstieg in den Handel. Das würde die Digitalwährung mit Aktien, Anleihen oder Immobilien als Anlageobjekt gleichstellen.

In die Kontroverse mischen sich Forderungen einzelner Ökonomen des Internationalen Währungsfonds nach einer Reformierung des Geldsystems, die sich stark an dem Konzept Bitcoin oder dem staatlichen Vollgeld orientieren. Als Fondsmanager unterziehen wir die Werthaltigkeit solcher Thesen im Sinne unserer Kunden einer genauen Überprüfung.