Bitcoin und der Zitronenfalter Darum rät Loys-Chef von Kryptowährung ab

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Keine Angst vor verpassten Chancen

Sein Geld für Gold, Wein oder Kunst auszugeben, ist vermeintlich einfacher und intuitiv näher. Es lassen sich auch Wertuntergrenzen auf der Basis der Produktionskosten ermitteln. Aber mit keiner dieser Anlagemöglichkeiten partizipiert man an einer produktiven Wertschöpfung, sondern spekuliert auf eine Preissteigerung aufgrund von Knappheit des Angebots.

Investieren lebt von einer zu erwartenden Wertsteigerung. Spekulieren ist die bloße Erwartung steigender Kurse. Das gilt für Währungen und Bitcoins umso mehr, denn so sehr wir den Einsatz von Kryptowährungen als digitales Zahlungsmittel begrüßen, er erklärt für sich genommen weder eine Wertsteigerung noch eine Wertbestimmung.

In der aktuellen Phase erscheint der Tausch von Euros oder US-Dollars in Bitcoins eher als Spekulation aus der Angst heraus, die Chance auf exorbitante Gewinne auszulassen. Die Angst vor verpassten Chancen ist aber ein schlechter Ratgeber bei der Verwaltung von Kundengeldern. Wir bleiben dem genuinen Investieren treu und sind fokussiert auf Aktien, da sie inhaltlich eindeutig am meisten überzeugen.

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