US-Strafzölle kommen VP-Bank warnt EU vor überzogener Reaktion

Motorrad der US-Marke Harley-Davidson: Die EU droht mit Strafzöllen.  | © Getty Images

Motorrad der US-Marke Harley-Davidson: Die EU droht mit Strafzöllen. Foto: Getty Images

Donald Trump bringt die angedrohten Aluminium- und Stahl-Zölle auf den Weg. Jetzt komme es auf eine besonnene Reaktion der Handelspartner an, glaubt die Liechtensteiner VP-Bank: „Eine Spirale aus Maßnahmen und Gegen-Maßnahmen kann weder im Interesse der EU noch eines anderen Landes sein. Die EU hat selbst zahlreiche und umfangreiche Zölle in Kraft, übrigens mehr als die USA. Wenn die EU-Kommission nun mit dem Finger auf die USA zeigt, ist dies nicht angebracht.“ Wünschenswert wäre, dass die WTO ihrer Aufgabe gerecht werde und gerade im gegenwärtigen Konflikt als Vermittler und auch Richter fungiere.

„Kein eskalierender Handelskrieg zu erwarten“

Es sei bislang auch nicht davon auszugehen, dass Donald Trump seine Strafzölle auf weitere Güter erweitern werde, heißt es weiter. „Donald Trump hat ein Zeichen gesetzt. Damit ist es nun hoffentlich genug. Der Widerstand innerhalb des Kongresses und auch der Industrie war in den vergangenen Tagen enorm. Der Präsident möchte es sich mit dem US-amerikanischen Unternehmerlager nicht verscherzen. Wir rechnen deshalb nicht damit, dass es zu einem eskalierenden Handelskrieg kommen wird.“