Wertpapiere werden attraktiver So reagieren die Deutschen auf die Niedrigzinsen

Pia Bradtmöller, Leiterin Marketing und PR bei J.P. Morgan AM in Frankfurt

Unabhängig vom Zinsniveau sehen derzeit 19 Prozent der Deutschen das Sparbuch oder Tagesgeld weiterhin als „erste Wahl“ an. Und 18 Prozent wissen gar nicht erst, wie sie sich aktuell positionieren sollen. Das geht aus dem aktuellen Income-Barometer der Fondsgesellschaft J.P. Morgan Asset Management hervor.

„Es wird deutlich, dass viele Deutsche stark verunsichert sind, wie sie ihre Geldanlage in der jetzigen Situation ausrichten sollen“, kommentiert Pia Bradtmöller von J.P. Morgan Asset Management die Ergebnisse der repräsentativen Umfrage unter 1.800 Personen im Alter ab 20 Jahren.

Breit gestreut in ertragstarke Anlageklassen

„Dabei gibt es auch für weniger erfahrene und sicherheitsorientierte Sparer einfach verständliche flexible Mischfondskonzepte, die trotz niedriger Zinsen Ertragschancen bieten: Sie investieren sehr breit gestreut und können dabei auch ertragstarke Anlageklassen mit berücksichtigen“, so Bradtmöller weiter.

Grafik: J.P. Morgan Asset Management Income-Barometer
 

Es gibt aber auch Aussagen im Income-Barometer, die zeigen, dass rund die Hälfte der Deutschen Interesse an Kapitalmarktthemen hat: 29 Prozent der Befragten wünschen sich nämlich regelmäßige Zinsen oder Ausschüttungen auf ihrem Konto.

Fonds, Aktien oder Anleihen bevorzugt

Weitere 11 Prozent bestätigen, dass sie Wertpapiere wie Fonds, Aktien oder Anleihen bevorzugen, da Tages- und Festgelder gerade nichts einbringen. Und noch einmal 10 Prozent sind auf der Suche nach einer Alternative zur klassischen Zinsanlage, die auch regelmäßige Ausschüttungen bietet.

Bradtmöller sieht als Lösung für diese Kundenwünsche so genannte Income-Fonds: „Sie bündeln die Zinsen und Dividenden, die Anleihen und Aktien innerhalb eines Fonds erwirtschaften, und schütten diese regelmäßig an die Anleger aus.“