Verbraucher-Studie Online-Abschluss von Versicherungen: Firmen-Websites beliebter als Vergleichsportale

Verbraucher-Studie: Online-Abschluss von Versicherungen: Firmen-Websites beliebter als Vergleichsportale | © negativespace.co

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Insgesamt 22 Prozent der Abschlüsse im Bereich der Krankenversicherung werden inzwischen im Internet getätigt. Doch nur 5 Prozent der Verträge kommen auf direktem Wege über ein Vergleichsportal zustande. Dies ist eines der Ergebnisse der Studie „Kundenmonitor e-Assekuranz 2016“ des Marktforschungsinstituts Yougov, für die 2.307 Verbraucher befragt wurden.

Laut der Umfrage unter den Allein- und Mitentscheidern in Finanzfragen erfolgten im vorigen Jahr 17 Prozent aller erfassten Neuabschlüsse über das Internet. Parallel hat sich der Anteil des Vertreterbetriebs bei rund 56 Prozent stabilisiert. Der Anteil des Maklervertriebs liegt bei 15 Prozent und damit konstant über den Werten von 2012 und früher.

Akzeptanz gestiegen

Die Akzeptanz des Online-Vertriebs ist gestiegen: Mittlerweile kann sich jeder dritte Teilnehmer der Befragung einen Versicherungsabschluss im Internet vorstellen. Zum Vergleich: 2010 waren es lediglich 22 Prozent. Bei den Vertriebswegen Vertreter, Makler und Banken ist hingegen ist ein leichter Rückgang bei der Akzeptanz der Verbraucher zu verzeichnen.

Laut Yougov haben 58 Prozent der Internetnutzer schon einmal Online-Angebote von Versicherern im Netz genutzt. Hochgerechnet auf den Gesamtmarkt, der auch die Nicht-Internetnutzer umfasst, bedeutet das: 43 Prozent aller potenziellen Kunden haben bereits auf Informationen oder Angebote einer Versicherung im Internet zugegriffen.