AGI zu Clean Share Classes „Gravierende Nachfrageunterschiede“

Firmeneingang von Allianz Global Investors in Frankfurt am Main | © AGI

Firmeneingang von Allianz Global Investors in Frankfurt am Main Foto: AGI

DAS INVESTMENT: Welche Rolle spielen Clean Share Classes in Ihrem Haus?

AGI: Europaweit verwaltet Allianz Global Investors rund 1,4 Milliarden Euro in Clean-Fee-Share-Klassen. Es gibt gravierende Nachfrageunterschiede unserer Vertriebspartner in verschiedenen Ländern, die von ihrer Investmenthistorie in der Bevölkerung variieren. In den Luxemburger Fonds, die in vielen europäischen und asiatischen Ländern angeboten werden, werden über 611 Millionen Euro in diesen Anteilklassen gehalten. UK hat mit über 423 Millionen Euro in Clean Fee Share Classes einen etwas höheren Anteil als Frankreich mit über 371 Millionen Euro.

Wie wollen Sie sich in Bezug auf Clean Share Classes weiter verhalten?

AGI: Wir bieten grundsätzlich Clean-Fee-Share-Klassen für jeden Fonds an. Letztendlich hängt die Nachfrage von dem Beratungsangebot des jeweiligen Vertriebspartners ab. Clean-Fee-Share-Klassen sind im Verkaufsprospekt ausschließlich für unabhängige Beratung und Discretionary-Portfoliomanagement vorgesehen. Eine Bestandsvergütung für diese Share-Klassen ist im Verkaufsprospekt ebenfalls ausgeschlossen.

Woran erkennt man bei Ihnen eine Clean Share Class?

AGI: Die Clean Fee Share ist im Verkaufsprospekt ausgewiesen und wird in Luxemburg, Deutschland und Irland mit „R“ beziehungsweise „RT“ gekennzeichnet. In Frankreich ist die Clean Fee Share mit „M“ ausgezeichnet.

Welche Merkmale hat eine Clean Share Class?

AGI: Für Clean-Fee-Share-Klassen ist eine Bestandsvergütung ausgeschlossen. Sie stehen grundsätzlich allen unseren Vertriebspartnern für unabhängige Beratung und Discretionary-Portfoliomanagement unabhängig von der Anlagesumme zur Verfügung.

Alles über Clean-Share-Klassen finden Sie auf unserer Themenseite.