Geldpolitik

Der EZB geht die Munition nicht aus

Christoph Kind ist Investmentchef beim Family Office Marcard, Stein & Co. | © Marcard, Stein & Co

Christoph Kind ist Investmentchef beim Family Office Marcard, Stein & Co. Foto: Marcard, Stein & Co

In der Geldpolitik zählen Worte oftmals genauso viel wie Taten. Die EZB macht zumindest verbal deutlich, dass ihr die Munition nicht ausgeht und eine noch expansivere Politik möglich ist, wie die aktuelle Diskussion um eine Staffelung des Einlagensatzes zeigt.

Der negative Einlagenzins der Europäischen Zentralbank (EZB) belastet die Gewinne vieler Banken im Euroraum. EZB-Präsident Mario Draghi hat kürzlich angedeutet, dass eine Staffelung des Einlagensatzes nach japanischem oder schweizerischem Vorbild denkbar wäre, um die Banken zu entlasten. Eine solche Maßnahme würde zwar nur einigen wenigen Banken größere Entlastungen bringen, zugleich aber ein deutliches geldpolitisches Signal senden. Eine Wiederaufnahme der Anleiheankäufe oder weitere Zinssenkungen sind leichter zu implementieren, wenn die negativen Folgen für Geschäftsbanken begrenzt...

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