Grüne Anleihe Apano startet weiteres Wasser-Investment

Die Glen-Canyon-Staumauer in Arizona staut den Colorado River (Symbolbild): Die neue Wasser-Anleihe von Apano steckt unter anderem Geld in Staudämme | © Getty Images

Die Glen-Canyon-Staumauer in Arizona staut den Colorado River (Symbolbild): Die neue Wasser-Anleihe von Apano steckt unter anderem Geld in Staudämme Foto: Getty Images

Drei sind schon platziert, jetzt bringt die Investmentgesellschaft Apano die Wasser-Infrastruktur-Anleihe 4 (ISIN: DE000A2MVF89) auf den Markt. Das von Anlegern eingesammelte Geld soll in Wasser-Projekte in den USA und Kanada fließen. Der Handel mit Wasser und das umstrittene abgefüllte Flaschenwasser sind ausdrücklich ausgeschlossen.

Vielmehr geht es darum, aus Wasserkraft Strom zu gewinnen, privates und industrielles Abwasser wieder aufzubereiten und Infrastruktur bereitzustellen. Als Berater ist die Schweizer Gesellschaft Signina Capital eingesetzt. Emittent und Schuldner der Anleihe ist die bankenunabhängige Luxemburger Gesellschaft Opus Chartered Issuances.

Bei Apano betont man, dass die Anleihe die Prinzipien für sogenannte Grüne Anleihen („Green-Bond-Prinzipien“) erfüllt. Die BDO Liechtenstein habe das als unabhängiger Prüfer festgestellt.

Die Zeichnungsphase läuft noch bis zum 17. Dezember. Die Anleihe soll einen Zins von 5,5 Prozent im Jahr bringen, halbjährlich ausgezahlt und vorbehaltlich der tatsächlichen Einnahmen aus den Projekten. Sie läuft bis zum 22. Dezember 2025. Fremdwährungsrisiken werden über Termingeschäfte abgesichert. Die Mindestanlagesumme beträgt 5.000 Euro.