Chefvolkswirt von M.M.Warburg

Handelskriege erinnern an Gefangenendilemma

Carsten Klude ist Chefvolkswirt bei M.M.Warburg. | © M.M.Warburg

Carsten Klude ist Chefvolkswirt bei M.M.Warburg. Foto: M.M.Warburg

Das Scheitern der Verhandlungen zwischen China und den USA im Handelskonflikt erinnert an das Gefangenendilemma. Donald Trump gibt sich nach wie vor der Illusion hin, dass seine Gesprächstaktik erfolgreich sein könnte. Carsten Klude, Chefvolkswirt von M.M.Warburg, hält das für gefährlich.

Seit mehr als einem Jahr tobt nun schon der Handelsstreit zwischen den USA und China. Immer getreu dem Motto „mit Zuckerbrot und Peitsche“ versucht Donald Trump seinen chinesischen Amtskollegen (und nach Aussagen Trumps auch „Freund“) Xi Jinping zu Zugeständnissen und einem Einlenken zu bewegen. Die Strategie des US-Präsidenten ist dabei so einfach wie erfolglos: Man erhöhe mittels Zöllen und anderen Handelsbeschränkungen solange den wirtschaftlichen Druck, bis es das Gegenüber nicht mehr aushält und den diktierten Deal unterschreibt. Doch hat Trump dabei seine Rechnung ohne den Wirt...

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