IW-Ökonom Dominik Enste

Wirtschaftskriminalität kostet Unternehmen 18 Prozent Umsatz

Dominik Enste ist Leiter des Kompetenzfelds Verhaltensökonomik und Wirtschaftsethik beim Institut der deutschen Wirtschaft. | © IW

Dominik Enste ist Leiter des Kompetenzfelds Verhaltensökonomik und Wirtschaftsethik beim Institut der deutschen Wirtschaft. Foto: IW

Durch Korruption, Kartelle und Schwarzarbeit erleiden deutsche Unternehmen jedes Jahr Umsatzverluste von rund 18 Prozent. In der Baubranche sind illegale Geschäftspraktiken besonders stark verbreitet.

Immer wieder sorgen Bestechungsvorwürfe, illegale Beschäftigung und Preisabsprachen für Empörung. Schwarzarbeit und Bestechung schädigen langfristig das Grundvertrauen der Bürger in die Unabhängigkeit, Unbestechlichkeit und Handlungsfähigkeit des Staates und die Integrität der Wirtschaft. Neben diesen gesellschaftlichen Auswirkungen sorgen diese Wirtschaftsdelikte aber auch für unmittelbare monetäre Verluste, die im Mittelpunkt dieser Studie stehen.

Die kriminologische Forschung definiert Korruption als Missbrauch eines öffentlichen Amtes, einer Funktion in der Wirtschaft oder...

Bitte registrieren Sie sich oder loggen Sie sich ein, um Artikel aus der Reihe Denker der Wirtschaft lesen zu können.

Märkte bewegen Aktien, Zinsen, Politik. Und Menschen. Deshalb veröffentlichen wir jetzt Texte, Whitepapers, Thesenpapiere von einigen der bedeutendsten Volkswirte für Sie – gebündelt und übersichtlich. So haben Sie mit einem Blick den Überblick über die wesentlichen Entwicklungen und Einschätzungen von einigen der großen Denker und Praktiker der Wirtschaft – also deep Content. Die Rubrik heißt somit auch „Denker der Wirtschaft“. Da diese Artikel nur für Profis gedacht sind, müssen wir Sie bitten, sich einmal anzumelden und zur Plausibilitätsprüfung ein paar berufliche Angaben von sich zu machen. Geht auch ganz schnell und danach können Sie jederzeit bequem alles lesen.

Über den Autor:

Weitere Artikel aus der Rubrik