Umweltschutz und Rendite Pictet misst ökologischen Fußabdruck der Branchen

 | © Getty Images

Berliner Schüler demonstrieren für mehr Umweltschutz: Dass Umweltschutz auch für Anleger interessant sein kann, zeigt die Umwelt-Strategie von Pictet Asset Management. © Getty Images

Ökologisches Investment war früher eine Nischenaktivität, heute ist es fast schon Mainstream. Das Problem der Anleger  ist jedoch, dass es keine universelle Methode für die Messung des ökologischen Fußabdrucks eines Unternehmens gibt. Ein Großteil der heutigen Umwelt-Audits ist entweder zu subjektiv oder geht nicht weit genug: Das Wissen, wie viel Kohlenstoff ein Unternehmen ausstößt, ist nützlich, ergibt aber kein Gesamtbild. Aus diesem Grund haben die Investment Manager der Pictet-Global Environmental Opportunities (GEO)-Strategie einen eigenen Prozess mit einem wissenschaftlichen, regelbasierten Rahmen zur Messung des ökologischen Fußabdrucks jeder der mehr als 100 Branchen der Weltwirtschaft entwickelt.

Durch die Kombination von zwei weltweit anerkannten Analysetools – dem Planetary Boundaries (PB)-Konzept und der Life Cycle Analysis (LCA) – ist das Modell eine Art Lupe, mit deren Hilfe die Experten die nachhaltigsten Branchen der Welt identifizieren.

PB-LCA stellt die erste Phase des GEO Investmentprozesses dar und ist in der Abbildung näher erläutert. Nach Abschluss des Audits nehmen die Investmentmanager für jedes Unternehmen eine Analyse vor, um Firmen mit Produkten und Dienstleistungen aufzuspüren, die einen Beitrag für den Erhalt der Umwelt leisten.

Wie sich der ökologische Fußabdruck der Branchen messen lässt, zeigt folgende Bildstrecke: