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Deutsche Bank räumt Fondspalette auf

Die vermögensverwaltende Tochter der Deutschen Bank, die Deutsche Asset & Wealth Management (DAWM) will ihr Angebot an passiven Anlageprodukten besser an die Interessen der Investoren anpassen. In den kommenden Monaten will sie 18  börsennotierte Indexfonds (Exchange Traded Funds, ETF) und 18 Rohstoff-Zertifikate (Exchange Traded Commodities, ETC) schließen. 61 weitere Produkte löscht sie von den Kurszetteln verschiedener europäischer Börsen.

Als Grund für die Schließungen nennt DAWM mangelndes Kundeninteresse. Die ETFs sollen Anfang August vom Markt verschwinden, die ETCs sollen Anfang September folgen. Die Anleger bekommen ihr Geld im Anschluss an die Verkäufe.

Gleichzeitig will DAWM aber eine Reihe neuer Produkte auflegen. Bereits gestartet ist der MSCI Japan Index Ucits ETF (USD), der den japanischen Aktienmarkt abbildet, aber auf US-Dollar lautet. Die Börsennotierung ist für die kommenden Wochen geplant. Die weiteren Produkte sollen Indizes verschiedener Anlageklassen abbilden. Mehr Informationen gibt es noch nicht.

Folgende ETFs und ETCs wird DAWM schließen:
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