Fingro startet neue Rentenpolice

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Die Tochtergesellschaft des Versicherers Gothaer Fingro bringt eine neue Fondspolice für Einmalanlagen auf den Markt, die das britische Kalkulationsmodell anwendet. Das heißt, es wird nicht wie bei den klassischen deutschen Versicherungen ein Durchschnittsbetrag für Kosten pauschal von den Beiträgen abgezogen. Stattdessen wird dieser Betrag nach Kriterien wie Alter und Geschlecht des Kunden unterschiedlich angesetzt.

„Bei jungen Menschen wird ein geringerer Anteil der Beiträge einbehalten als bei älteren“, erklärt Michael Böse, Leiter des Produktmanagements bei Fingro. „Es wird daher in frühen Jahren mehr Geld in Fonds investiert als bei einer klassischen Versicherung.“ Durch den Zinseszinseffekt komme für den Sparer am Ende mehr heraus.

In die Rentenversicherung können Einmalbeträge ab 5.000 Euro investiert werden. Weitere Zuzahlungen sind möglich. Bei den Investitionen in die Fonds wird kein Ausgabeaufschlag fällig.

Nach einer Vertragslaufzeit von mindestens fünf Jahren kann sich der Anleger die Versicherungssumme entweder komplett oder teilweise auszahlen lassen. Der Rest fließt als Rentenzahlung an den Versicherten. Schon vor dem Vertragsende sind Teilauszahlungen möglich, solange das in der Versicherung verbleibende Fondsvermögen mindestens 3.000 Euro beträgt.

Außerdem können sich Anleger die Fondsanteile ins eigene Wertpapierdepot übertragen lassen. Zur Auswahl stehen insgesamt 30 Investmentfonds konzernfremder Gesellschaften.

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