Formaxx: Kein Problem mit Kostentransparenz

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93 Prozent der Finanzmakler machen gute Erfahrungen mit der Offenlegung der Vertriebskosten. Dies belegt eine aktuelle bundesweite Umfrage des Finanzvertriebs Formaxx unter seinen 240 angeschlossenen Finanz- und Versicherungsmaklern.

Hintergrund: Seit Juli 2008 müssen Kunden laut der Reform des Versicherungsvertragsgesetzes (VVG) vor dem Abschluss eines Versicherungsprodukts informiert werden, wie an der Vermittlung verdient wird. Vor der Einführung der Regelung wurde branchenweit befürchtet, dass diese Information zum Interessenkonflikt zwischen Kunden und Beratern führen würde.

Die Berater erlebten laut Umfrage entgegen der Erwartung fast ausschließlich positive Reaktionen. Nicht einmal sieben Prozent der Formaxx-Berater berichten von Meinungsverschiedenheiten zur Provisionshöhe. „Wenn die Beratungsleistung stimmt, wird auch die Provision akzeptiert", sagt Eugen Bucher, Formaxx-Vorstand. Es sei daher wichtig, dass Kunden ihrem Berater völlig vertrauen können.

Das Unternehmen will in 2009 einen Beratungsprozess auf Basis wissenschaftlich abgesicherter, von unabhängigen Experten geprüfter Handlungsempfehlungen gestalten. Dieses wurde von der von Formaxx-Führungskräften initiierten Initiative QFZ („Qualität formt Zukunft“) entwickelt. Derzeit arbeite man bereits mit einer Testversion, im Laufe des ersten Halbjahres sollen alle Formaxx-Berater mit dem Normen-System arbeiten, sagte ein Unternehmenssprecher gegenüber DAS INVESTMENT.com.

Formaxx, 2007 von ehemaligen Führungskräften von AWD, MLP und DVAG gegründet, betreut nach eigenen Angaben derzeit mit 670 Beratern in 80 Regionalbüros mehr als 30.000 Kunden. Umsatzzahlen wurden bislang nicht veröffentlicht. Vorstandsmitglied Ralf Steinmeister sagte der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung, im zweiten Geschäftsjahr, dass am 30. September 2009 ende, werde die 50-Millionen-Euro-Schwelle überschritten.

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