Glows Gedanken: ETF-Anleger können anhand von Spreads Kosten vergleichen
Neben den Kosten für den Erwerb der einzelnen Titel des dem ETF zugrundeliegenden Index, setzt sich der Spread aus möglichen Börsensteuern (Stamp Duties), den Kosten für eine Absicherung (Einzeltitel und Währungen), sowie den Kosten für die Ausgabe beziehungsweise Rücknahme der Fondsanteile und der Gewinnspanne für den Market Maker zusammen. Weil sich der Market Maker das Underlying zur Absicherung seiner Position beschaffen muß, wirkt sich eine Ausweitung oder Verengung des Spreads im Underlying direkt auf den Spread des ETF aus. Dabei ist es egal, ob es sich bei dem Underlying um Aktien, Anleihen oder Rohstoffe handelt.
DER FONDS
Ein weiteres Instrument, um die Spreads zu begrenzen sind die sogenannten Maximal-Spreads, die viele Börsen zum Schutz der Anleger eingeführt haben. Wie die Spreads als solches, sind auch die Maximal-Spreads sowohl von der Art des Basiswertes, wie von dessen Handelszeiten abhängig. Zudem sind die sogenannten Authorised Participants beziehungsweise Designated Sponsors dazu verpflichtet, fortlaufend verbindliche Kauf- Verkaufspreise für ein bestimmtes Mindestvolumen zu stellen, um so eine Mindestliquidität zu einem maximalen Spread garantieren zu können.


