Sonnenuntergang am Strand Foto: Pixabay

Altersvorsorge-Studie 2020

Immobilie schlägt Rentenversicherung

Für 14 Prozent der 25- bis 60-Jährigen in Deutschland ist das Thema private Altersvorsorge durch die Corona-Krise wichtiger geworden. Bei 84 Prozent aller Befragten hat die Pandemie zu keiner Veränderung geführt, für 2 Prozent hat es an Bedeutung verloren.

Dies sind Ergebnisse der Continentale-Studie 2020. Für die Studie hat das Marktforschungsinstitut Kantar bundesweit 829 Personen zwischen 25 und 60 Jahren befragt.

Besonders stark gestiegen ist das Interesse an der privaten Altersvorsorge bei Geringverdienern und Menschen mit geringer formaler Bildung. So sagt jeder dritte Geringverdiener, das Thema hätte an Bedeutung gewonnen. Bei Befragten mit Hauptschulabschluss ist es jeder Vierte.

Altersvorsorge statt Urlaub

Die Angst, im Alter den gewohnten Lebensstandard finanziell nicht halten zu können, ist im Vergleich zum Vorjahr in etwa gleich geblieben. 42 Prozent haben diese Befürchtung. 2019 waren es 46 Prozent. Besonders große Sorgen machen sich hier jüngere Befragte bis 39 Jahre (48 Prozent), Geringverdiener (60 Prozent) und Befragte mit einem niedrigen formalen Bildungsabschluss (53 Prozent).

Um die Altersarmut zu vermeiden, ist rund die Hälfte der Befragten (52 Prozent) bereit auf Konsum wie zum Beispiel Urlaube zu verzichten. 46 Prozent lehnen dies ab. Diese Werte entsprechen genau denen des Vorjahres.

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