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Wer wegen Unfall oder Krankheit berufsunfähig wird, kann sich nicht darauf verlassen, dass seine BU-Versicherung zahlt, meint der Geschäftsführer eines Makler-Netzwerks | © Getty Images

Makler kritisieren       

Viele BU-Policen haben Leistungs-Wahrscheinlichkeit von nur 30 %

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Auf dem Fachforum des Maklernetzwerks Premiumcircle Deutschland in Neuss ging der geschäftsführende Gesellschafter des Netzwerkes, Claus-Dieter Gorr, hart mit einer Produktgattung ins Gericht. „Kunden, die eine Berufsunfähigkeits-Versicherung abgeschlossen haben, haben grundsätzlich keinen glasklaren Leistungsanspruch“, zitiert das Versicherungsjournal den Vermittler.

Vielmehr würden Versicherte eine Leistungs-Wahrscheinlichkeit kaufen, so Gorr weiter. Diese betrage selbst bei den besten Angeboten nur 70 Prozent. Bei den schlechtesten Tarifen liegt die Leistungswahrscheinlichkeit laut Gorr sogar bei gerade einmal 30 Prozent.

Besonders viele Sorgen bereitet dem Maklervertreter dabei der Umstand, dass für viele Handwerker ein guter BU-Schutz zunehmend unerschwinglich wird. „Wenn die Branche nicht zeitnah zu einem fairen massenverkäuflichen Tarif kommt, wird die Politik eine Pflichtversicherung einführen“. Gorr selbst schlägt laut Versicherungsjournal ein Angebot vor, das eine zeitlich begrenzte Leistung zahlt und den Betroffenen gleichzeitig Wiedereingliederungs-Hilfe bietet.

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