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Naturgefahrenreport des GDV Heftige Unwetter – Schäden in Milliardenhöhe

Entwurzelter Baum auf einer Straße im Siegerland
Entwurzelter Baum auf einer Straße im Siegerland: Das Sturmtief Eberhard hatte im März 2019 erhebliche Sturmschäden verursacht. | Foto: Imago / Rene Traut

Im vergangenen Jahr beliefen sich die versicherten Schäden aufgrund von Naturgefahren auf rund drei Milliarden Euro. Das belegt der jüngste Naturgefahrenreport des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV). Gegenüber dem Vorjahr fiel die Schadensbilanz rund zehn Prozent geringer aus, im Zehnjahres-Durchschnitt lag die Summe rund 20 Prozent niedriger.

 Mit rund 2,7 Milliarden Euro geht der Großteil der versicherten Schäden auf Sturm und Hagel zurück – etwa an Fahrzeugen und Gebäuden. Rund 300 Millionen Euro entfielen laut GDV auf Elementargefahren wie Hochwasser, Starkregen oder Erdrutsche.

 Trotz der rückläufigen Schadenssumme sei das vergangene Jahr von einzelnen heftigen Unwetter geprägt gewesen, insbesondere im ersten Halbjahr. „2019 hat gezeigt, zu welchen Extremen das Wetter neigt“, kommentiert GDV-Hauptgeschäftsführer Jörg Asmussen die Ergebnisse des Reports.

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So hätten allein die Sturmtiefs Dragi und Eberhardt im März für Schäden in Höhe von rund 500 Millionen Euro geführt – ohne Fahrzeuge. Im Juni hätten zudem mehrere Hagelschauer für Sachschäden in Höhe von 300 Millionen Euro gesorgt, weitere 400 Millionen Euro entfielen auf Fahrzeuge.  Für die Kfz-Versicherer seien die Hageltage im Juni die neuntschwersten Unwetter seit 1984 gewesen, so der GDV.

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