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Studie: Beispielrechnungen bei Versicherungen ein Muss

Studie: Beispielrechnungen bei Versicherungen ein Muss
Gut drei Viertel der Deutschen hält Beispielrechnungen für „unverzichtbar“, wenn es darum geht, sich für ein Altersvorsorgeprodukt  zu entscheiden. Wie hoch wird die monatliche Rente voraussichtlich sein beziehungsweise wie hoch ist der Auszahlungsbetrag nach einer bestimmten Laufzeit und bei einer bestimmten Beitragshöhe? Auf diese Fragen erwarten Kunden Antworten, bevor sie eine Lebens- oder eine Rentenversicherung abschließen. Das hat eine Studie des Marktforschungsinstituts TNS Infratest im Auftrag des Versicherers Hamburg-Mannheimer ergeben.

Zwei Drittel der 1.800 Befragten wünschen sich außerdem Informationen zur erwarteten Rendite des Produktes, mehr als die Hälfte wollen wissen, wie hoch ihre persönliche Rentenlücke ist. Wie hoch die Verwaltungskosten des Vertrags und die Provisionen der Vermittler sind, interessiert laut Studie dagegen nur 41 Prozent der Teilnehmer.

Bei der Kaufentscheidung achten die Kunden darauf, wie finanzstark der Versicherer ist (50 Prozent), ob das Produkt die Zahlung einer lebenslangen Rente vorsieht (40 Prozent) und ob die Altersvorsorge bei Arbeitslosigkeit (35 Prozent) angetastet werden kann. Für ein Drittel schließlich ist die staatliche Förderung ausschlaggebend.
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