Studie: Zeitwertkonten und Betriebsrenten im Aufwind
Um den späteren Rentenbeginn abzufedern, planen etwa 30 Prozent der Firmen bis 2011 sogenannte Zeitwertkonten für ihre Mitarbeiter anzubieten. Auf diese Konten können die Mitarbeiter beispielsweise Überstunden, Weihnachtsgeld oder Teile ihres Gehalts einzahlen. Das Guthaben legt der Arbeitgeber zusammen mit einer Bank, einer Fondsgesellschaft oder einer Versicherung am Kapitalmarkt an. Will der Mitarbeiter früher in Rente gehen bezieht er in dieser Übergangszeit – bei ausreichendem Guthaben – sein volles Gehalt weiter.
61 Prozent der befragten Betriebe bieten keine Zeitwertkonten an, ermöglichen ihren Mitarbeitern über eine arbeitnehmerfinanzierte betriebliche Altersversorgung (bAV) aber, Rentenabschläge durch ein früheres In-Rente-gehen wieder auszugleichen. 17 Prozent von ihnen haben vor, das Spektrum in nächster Zeit um eine bAV zu erweitern, die der Betrieb finanziert.