Hauptgebäude der DZ Bank in Frankfurt

Hauptgebäude der DZ Bank in Frankfurt

Bankenfusion

Aus DZ und WGZ entsteht Deutschlands neue Nummer Drei

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Fünf Anläufe genommen – jetzt hat es geklappt: Die Zentralgenossenschaftsbank DZ Bank fusioniert mit der WGZ Bank. Beide Institute unterzeichneten jetzt eine entsprechende Absichtserklärung.

Der Zusammenschluss beider Geldhäuser soll unter dem Namen DZ Bank firmieren und seinen Sitz in Frankfurt haben. Auch das Vermögen der WGZ Bank wird auf die DZ Bank übertragen. WGZ-Aktionäre erhalten im Zuge einer Kapitalerhöhung Anteile an der DZ Bank. WGZ Bank-Chef Hans-Bernd Wolberg wird zukünftig Stellvertreter des alten und neuen DZ Bank-Leiters Wolfgang Kirsch.

Das durch die Fusion entstehende neue Geldinstitut DZ Bank soll laut Börsen-Zeitung eine Bilanzsumme von rund 501 Milliarden Euro haben und wäre damit das drittgrößte deutsche Geldinstitut. Es handele sich um die größte Bankentransaktion seit der Postbank-Übernahme durch die Deutsche Bank.

Die Kosten des Zusammenschlusses stehen bislang nicht fest. Laut Börsenzeitung wollen Kirsch und Wolberg im neuen Unternehmen einen moderaten Personalabbau in Angriff nehmen.  

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