Feri-Vorstand über Geldpolitik

Monetäre Verwässerung als neue Normalität

Heinz-Werner Rapp, Vorstand von Feri sowie Gründer und Leiter des Feri Cognitive Finance Institute | © Feri

Heinz-Werner Rapp, Vorstand von Feri sowie Gründer und Leiter des Feri Cognitive Finance Institute Foto: Feri

Notenbanken werden zu staatlichen „Bad Banks“ degradiert, die durch Gelddrucken ökonomische Probleme lösen sollen, meint Feri-Vorstand Heinz-Werner Rapp. Warum dies gefährlich ist und Investoren und Vermögensinhaber beunruhigen sollte.

Eine spätere Normalisierung dieser Bilanz, folglich also eine Rückübertragung der Staatsschulden an den Markt, scheint bislang weder angedacht noch rein faktisch jemals durchführbar. Im Gegenteil gibt es zunehmend Indizien für eine dauerhafte Entsorgung der Staatsschulden bei der BoJ. Abbildung 2 verweist bereits sehr klar auf diese Möglichkeit: Die extrem hohe japanische Staatsverschuldung von über 200 Prozent des BIP würde sich faktisch sehr deutlich reduzieren, sofern die bei der BoJ liegenden Bestände von dieser „dauerhaft“ gehalten oder „ausgebucht“ würden.

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