Gesetzliche Krankenversicherung Kassenpatienten müssen mehr zuzahlen
Um diesen zu deckeln, sind Versicherte ab einer Summe von 2 Prozent des Bruttojahreseinkommens befreit. Bei chronisch Kranken beginnt die Befreiung schon bei einem Prozent des Bruttojahreseinkommens. Das Sammeln von Kassenbons und Abrechnungen kann sich also lohnen.
Laut Apothekerverband Abda mussten Kassenpatienten im Schnitt je Medikamentenpackung 10 Cent mehr zuzahlen, 2015 waren es zum Beispiel 2,80 Euro für jede verordnete Pillenschachtel. Die Zahl der befreiten Arzneimittel habe sich binnen vier Jahren auf 3.900 fast halbiert.
Privatpatienten müssen keine Zuzahlungen leisten. Die FAZ hat sich die Mühe gemacht, die 3,8 Milliarden Euro in Krankenkassen-Beitragssatzpunkte umzurechnen. Das wären gut 0,3 Prozentpunkte. Der durchschnittliche Zusatzbeitrag der gesetzlichen Krankenversicherung betrüge bei diesem Gedankenspiel also nicht 1,1, sondern 1,4 Prozent.
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